Langsam frage ich mich ernsthaft, wie die Gaspreise kalkuliert werden und ob der Verbraucher nicht durch die Bank ver***t wird.
Gerade hatte ich ein zweites Gespaech mit den Staedtischen Werken wegen der fehlenden Jahres-Abgrenzung in der letzten Abrechnung. Immerhin wurde ich wie versprochen zurueckgerufen, sogar zum zweiten Mal, nachdem ich letzte Woche wegen Krankheit ausgefallen war.
Man bot mir dabei an, die Abrechnung zu stornieren und neu zu erstellen. Der klitzekleine Haken daran: da der Gaspreis jeden Tag neu berechnet wird, muesste dabei auch ein nun hoeherer Brennwertfaktor beruecksichtigt werden, was zu einer weiteren Nachzahlung fuehren wuerde.
Bitte?

Mit Blick auf bereits jetzt mehr als 3000€ Nachzahlung habe ich davon Abstand genommen, die durchaus nette Dame hat mir alternativ einen Zaehlerstand zum 31.12. telefonisch durchgegeben, mit dem ich jetzt zu Fuss abgrenzen darf.
Wobei das System im Nachhinein mal eben zum einen Termin 4 m³ weggenommen und einem anderen Datum wieder zugeschlagen hat. Naja, Hauptsache, der Endpreis bleibt gleich.
Vergessen habe ich ausserdem, nach der Abgrenzung fuer das verbrauchte Wasser und den Strom zu fragen. Aber das werde ich jetzt ebenfalls zu Fuss ausrechnen, wer weiss wieviel Wasser sonst ploetzlich zusaetzlich im Kanal verschwunden ist.
Die Mitarbeiterin der Staedtischen Werke beichtete, es waere nicht nur ein neues Abrechnungdesign entwickelt, sondern das ganze System umgestellt worden und nun wuerden sie noch mit den Kinderkrankheiten kaempfen.
Ich moechte nicht wissen, wieviele Verbraucher nicht nachhaken und sich stattdessen mit einer dann wohl eher fehlerhaften Abrechnung zufrieden geben ...
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