Wie das immer so ist, am Samstag abend rief ein Nachbar an, bei der Nachbarmieterin wäre der Strom komplett ausgefallen, das Gefriergut taue auf, nix geht mehr, kein Geld mehr auf dem Handy, rufen Sie sofort den Notdienst (diesen fordernden Sprachduktus liebe ich ja besonders, aber ich kenne diese Mieter inzwischen ...).
Ich fragte erstmal nach, ob man denn probiert hätte, die einzelnen Schalter abzuklemmen, ob der FI-Schalter dann wieder umgelegt werden könnte und wenigstens die restlichen Geräte, Kühlschrank, Telefon etc. funktionieren würden. Im Brustton der Überzeugung kam die Antwort: Ja, selbstverständlich, man habe alles ausprobiert.
Nun gut, das musste ich zunächst glauben und so erklärte ich mich bereit, einen Notdienst zu beauftragen, müsste aber erstmal einen finden, weil unsere Haus- und Hof-Elektriker keinen Notdienst anbieten.
Kurz nachdem ich den Auftrag rausgegeben hatte, rief die Mieterin selbst an und berichtete, sie hätte gerade jemanden beauftragt, der gleich kommen würde. Erstes argh meinerseits, habe ihr bedeutet, dass sie demjenigen nun absagen müsste.
Der Notdienst kam und reparierte, wollte aber eine Rechnungsadresse haben, die Mieterin rief erneut an und - gleicher fordernder Unterton wie die Nachbarn, haben die sich etwa abgesprochen? - wollte, dass ich dem Handwerker unsere Büroadresse nannte. Zweites argh meinerseits (fordernder Unterton) und überhaupt, die Adresse hatte ich dem Notdienst bereits mitgeteilt.
Gegenfrage: was war es denn nun? Sie sagt: eine Lampe. Drittes *argh*, eine Lampe, das darf ja wohl nicht wahr sein, aber da die Mieterin das Gespräch sehr schnell beendete, blieb keine Zeit, den Handwerker selbst zu fragen.
Heute nun der Anruf der Firma, ob man die Rechnung denn wirklich ans Büro schicken sollte, der Stromausfall wäre durch eine - jetzt bitte gemeinsam mit mir arghen - falsch angeschlossene Lampe verursacht worden.
Wer da auch am Sicherungskasten rumprobiert hat, ob Nachbar oder Mieterin, mich anzulügen bringt mal so gar nichts. Jetzt geht die Rechnung an die Mieterin und so'n Notdienst ist wahrhaftig nicht billig.
Aber sorry, für vom Mieter verursachte Schäden wird in keinem Fall, niemals, nada, der Vermieter aufkommen. Bitte merken.
Artikel mit Tag Strom
Mittwoch, 9. Juni 2010
Aber erstmal lamentieren
Geschrieben von Martina Preuss
in Reparaturen
um
13:57
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Zuletzt bearbeitet am 09.06.2010 16:17
Mittwoch, 24. März 2010
Gaswechsel
Wir haben es getan. Nicht nur für jedes Haus einen anderen, günstigeren Stromanbieter gesucht. Obwohl das bei dem eher geringen Verbrauch gar nicht so einfach ist, aber immerhin haben wir zu Ökostromanbietern gewechselt.
Auch den Gasanbieter haben wir gewechselt und da lohnte sich der Wechsel ja mal richtig. Knappe 1500 € Ersparnis wird das den Mietern bringen. Ja, die Stadtwerke haben immer kräftig zugeschlagen, aber dass das soo viel ist, hätte ich nicht gedacht.
Und auch privat habe ich inzwischen den Stromanbieter gewechselt. Fürs Büro wird sowohl Strom und Gas noch auf den vergleichenden Prüfstand gestellt und für meinen Chef soll ich ebenfalls auf die Suche gehen. Da ist jemand auf den Geschmack gekommen.
Auch den Gasanbieter haben wir gewechselt und da lohnte sich der Wechsel ja mal richtig. Knappe 1500 € Ersparnis wird das den Mietern bringen. Ja, die Stadtwerke haben immer kräftig zugeschlagen, aber dass das soo viel ist, hätte ich nicht gedacht.
Und auch privat habe ich inzwischen den Stromanbieter gewechselt. Fürs Büro wird sowohl Strom und Gas noch auf den vergleichenden Prüfstand gestellt und für meinen Chef soll ich ebenfalls auf die Suche gehen. Da ist jemand auf den Geschmack gekommen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
20:04
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Zuletzt bearbeitet am 18.05.2010 12:07
Dienstag, 9. März 2010
Stromanbieter wechseln
Als Eigentümer bzw. Verwalter von Mietwohnungen ist man gehalten, wenigstens die Betriebskosten nicht explodieren zu lassen, auf die man Einfluss hat. Viele Posten sind das leider nicht, von den meisten Stadtverwaltungen bekommt man jedes Jahr z.B. wieder Erhöhungen für Müllabfuhr, Strassenreinigung und Co. aufgebrummt, von den rasamt steigenden Energiekosten einmal abgesehen.
Ein paar kleinere Pöstchen bleiben übrig, dazu gehört auch der Allgemeinstrom.
Nachdem unser Standardanbieter wieder einmal eine Erhöhung der Kosten angekündigt hat, habe ich mich nicht nur privat auf die Suche nach einem günstigeren Anbieter begeben. Einfach ist das nicht. Wechselbonus, Kaution, Vorauszahlung, Preisgarantie etc.pp. spielen eine nicht unerheblich Rolle bei den gross herausgestellten Einsparungen, abgesehen davon, dass man sich manch günstigen Preis natürlich über eine längere Vertragsbindung und/oder längere Kündigungsfristen erkauft.
Ich sag' euch, ein Dschungel.
Ich habe mir dann erstmal die kWh-Preise und die Grundpreise des jetzigen Stromlieferanten herausgerechnet, weil man sonst überhaupt nichts anständig vergleichen kann. Kaution und Vorauszahlung kommen für mich nicht in Frage, eine Preisgarantie hätte ich aber schon gerne, vor allem sollte sie mit der Mindestvertragslaufzeit korrespondieren, denn ich möchte nicht nach 6 Monaten die nächste Preisüberraschung erleben, die dank Sonderkündigungsrecht zum nächsten Anbieterwechsel führt.
Nach langem Hin und Her habe ich jetzt doch mal 2 Angebote kommen lassen, die zumindest günstigere kWh-Preise bieten und neben einem einmaligen Neukundenbonus sowohl eine vernünftige Mindestvertragslaufzeit als auch eine kurze Kündigungsfrist bieten. Darunter ist sogar ein Ökostrom-Anbieter, besser geht's ja kaum noch.
Ein paar kleinere Pöstchen bleiben übrig, dazu gehört auch der Allgemeinstrom.
Nachdem unser Standardanbieter wieder einmal eine Erhöhung der Kosten angekündigt hat, habe ich mich nicht nur privat auf die Suche nach einem günstigeren Anbieter begeben. Einfach ist das nicht. Wechselbonus, Kaution, Vorauszahlung, Preisgarantie etc.pp. spielen eine nicht unerheblich Rolle bei den gross herausgestellten Einsparungen, abgesehen davon, dass man sich manch günstigen Preis natürlich über eine längere Vertragsbindung und/oder längere Kündigungsfristen erkauft.
Ich sag' euch, ein Dschungel.
Ich habe mir dann erstmal die kWh-Preise und die Grundpreise des jetzigen Stromlieferanten herausgerechnet, weil man sonst überhaupt nichts anständig vergleichen kann. Kaution und Vorauszahlung kommen für mich nicht in Frage, eine Preisgarantie hätte ich aber schon gerne, vor allem sollte sie mit der Mindestvertragslaufzeit korrespondieren, denn ich möchte nicht nach 6 Monaten die nächste Preisüberraschung erleben, die dank Sonderkündigungsrecht zum nächsten Anbieterwechsel führt.
Nach langem Hin und Her habe ich jetzt doch mal 2 Angebote kommen lassen, die zumindest günstigere kWh-Preise bieten und neben einem einmaligen Neukundenbonus sowohl eine vernünftige Mindestvertragslaufzeit als auch eine kurze Kündigungsfrist bieten. Darunter ist sogar ein Ökostrom-Anbieter, besser geht's ja kaum noch.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
15:43
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Zuletzt bearbeitet am 09.03.2010 15:43
Tags für diesen Artikel: Betriebskosten, Strom
Montag, 23. Februar 2009
Horrende Nachzahlung
Ich habe ja mit viel gerechnet, und die Stadtwerke in Göttingen haben auch ein ordentliches Sümmchen für letztes Jahr nachgefordert.
Aber die Stadtwerke in Kassel schiessen mal wieder den Vogel ab: Nachforderung in einer Höhe, die einer Preissteigerung von ungefähr 35 Prozent entspricht
Der Gas-Tarif nennt sich übrigens "... - einfach günstig" ...
Aber die Stadtwerke in Kassel schiessen mal wieder den Vogel ab: Nachforderung in einer Höhe, die einer Preissteigerung von ungefähr 35 Prozent entspricht
Der Gas-Tarif nennt sich übrigens "... - einfach günstig" ...
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
13:59
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Zuletzt bearbeitet am 23.02.2009 14:07
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Strom und Kaution
Langsam habe ich die Faxen dicke, in letzter Zeit ist es bei Mieterwechseln anscheinend üblich, dass die ausziehenden Mieter zwar den Strom abmelden, die neuen Mieter aber ihren Strom nicht anmelden.
Man kann den Mietern ja nicht vorschreiben, welchen Anbieter sie zu wählen haben, aber man sollte es doch innerhalb von zwei Monaten schaffen, sich wo auch immer anzumelden.
Dem war jedoch nicht so, der Eigentümer hat stattdessen Vertrag und Zahlungsaufforderungen bekommen. Bis ich die säumigen Mieter dann selbst und rückwirkend bei unserem Stromanbieter angemeldet habe.
Heute kam schon wieder so ein Vertrag für eine längst neu vermietete Wohnung. Da habe ich jedoch gleich auf den neuen Mieter umgemeldet.
Hach, und dann die jungen Wilden wieder! Wir hatten eine Mietpartei, die hat ihre Miete mal grundsätzlich nicht am dritten des laufenden Monats im voraus, sondern am Ende des darauffolgenden Monats gezahlt. Zum Ausgleich wollte sie dann bei der Wohnungsübergabe sofort die Kaution haben. Obwohl eine Monatsmiete noch ausstand.
Heute nun kam die November-Miete doch noch herein. Und, was glaubt ihr, wer quasi im gleichen Atemzug anrief und die stantepedene Rückzahlung der Kaution einforderte?
Man kann den Mietern ja nicht vorschreiben, welchen Anbieter sie zu wählen haben, aber man sollte es doch innerhalb von zwei Monaten schaffen, sich wo auch immer anzumelden.
Dem war jedoch nicht so, der Eigentümer hat stattdessen Vertrag und Zahlungsaufforderungen bekommen. Bis ich die säumigen Mieter dann selbst und rückwirkend bei unserem Stromanbieter angemeldet habe.
Heute kam schon wieder so ein Vertrag für eine längst neu vermietete Wohnung. Da habe ich jedoch gleich auf den neuen Mieter umgemeldet.
Hach, und dann die jungen Wilden wieder! Wir hatten eine Mietpartei, die hat ihre Miete mal grundsätzlich nicht am dritten des laufenden Monats im voraus, sondern am Ende des darauffolgenden Monats gezahlt. Zum Ausgleich wollte sie dann bei der Wohnungsübergabe sofort die Kaution haben. Obwohl eine Monatsmiete noch ausstand.
Heute nun kam die November-Miete doch noch herein. Und, was glaubt ihr, wer quasi im gleichen Atemzug anrief und die stantepedene Rückzahlung der Kaution einforderte?
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
um
13:13
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Zuletzt bearbeitet am 05.05.2009 02:21
Mittwoch, 26. November 2008
Das auf und ab der Preise
Kann einen Hausbesitzer ja schon langsam schwindlig machen:
Zum 1. Juli Preisanpassung des Gaspreises nach oben, ohne Begründung.
Zum 1. Oktober Preiserhöhung des Gaspreises, ohne Begründung.
Zum 1. Januar, Brief datiert vom 07.11., Preissenkung des Gaspreises aufgrund der gesunkenen Ölpreise. Allerdings handelt es sich um eine moderate Absenkung, nach unten kann man wohl nicht so freigebig sein.
Zum 1. Januar, Brief datiert vom 08.11., Preiserhöhung des Strompreises aufgrund der gesunkenen Ölpreise, ach nein, aufgrund des trotz gesunkenen Ölpreises steigenden Strompreises an den Energiebörsen.
Zum 1. Juli Preisanpassung des Gaspreises nach oben, ohne Begründung.
Zum 1. Oktober Preiserhöhung des Gaspreises, ohne Begründung.
Zum 1. Januar, Brief datiert vom 07.11., Preissenkung des Gaspreises aufgrund der gesunkenen Ölpreise. Allerdings handelt es sich um eine moderate Absenkung, nach unten kann man wohl nicht so freigebig sein.
Zum 1. Januar, Brief datiert vom 08.11., Preiserhöhung des Strompreises aufgrund der gesunkenen Ölpreise, ach nein, aufgrund des trotz gesunkenen Ölpreises steigenden Strompreises an den Energiebörsen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
11:13
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Zuletzt bearbeitet am 26.11.2008 11:23
Montag, 21. Mai 2007
Stromgrundversorgungsverordnung
Wer denkt sich bloss immer so wunderbare Benennungen aus? Ihm (oder ihr) gebührt mein höchstes Lob. Besonders die Abkürzungen sind immer ein Quell der Freude für mich. Aus Stromgrundversorgungsverordnung wird StromGVV, aus der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden wird ein schlichtes AVBEltV.
Und was das alles heissen soll, wenn in einem lappigen Satz dreimal StromGVV und nur einmal AVBEltV steht, ist ja glasklar: das häufiger genannte ersetzt das andere.
Mehr habe ich leider aus dem mit Abkürzungen gespickten Anschreiben, das immerrhin eine Seite füllt, nicht herausziehen können. An den vier Seiten langen, mit kleinen und kleinsten Buchstaben bedruckten Anhang, der eigentlichen StromGVV, wage ich mich erst gar nicht heran. Ich will doch nur Strom.
Im übrigen haben die Städtischen Werke in der hessischen Stadt, die eigentlich wie (fast) alle Städte pleite oder wenigstens finanziell klamm sind, es trotzdem wieder einmal geschafft, grosszügig mit den finanziellen Mitteln umzugehen: haben sie uns doch das Schreiben gleich zweimal per separater Post zugesandt.
Und was das alles heissen soll, wenn in einem lappigen Satz dreimal StromGVV und nur einmal AVBEltV steht, ist ja glasklar: das häufiger genannte ersetzt das andere.
Mehr habe ich leider aus dem mit Abkürzungen gespickten Anschreiben, das immerrhin eine Seite füllt, nicht herausziehen können. An den vier Seiten langen, mit kleinen und kleinsten Buchstaben bedruckten Anhang, der eigentlichen StromGVV, wage ich mich erst gar nicht heran. Ich will doch nur Strom.
Im übrigen haben die Städtischen Werke in der hessischen Stadt, die eigentlich wie (fast) alle Städte pleite oder wenigstens finanziell klamm sind, es trotzdem wieder einmal geschafft, grosszügig mit den finanziellen Mitteln umzugehen: haben sie uns doch das Schreiben gleich zweimal per separater Post zugesandt.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
11:58
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Zuletzt bearbeitet am 21.05.2007 12:08
Donnerstag, 25. Januar 2007
Lange Leitung
Die neue Aussenbeleuchtung wurde bestellt und ist beim ausführenden Betrieb eingetroffen. Am kommenden Montag, so der Wettergott nicht noch einen Schwung Schnee und Eis zu Boden wirft, rückt der Trupp zur Installation an. Dazu braucht er Strom und ich habe vereinbart, den Herren die entsprechende Tür zu öffnen.
Weil die Dose aber nun nicht gerade gleich hinter der Eingangstür vorhanden ist, fragte ich noch: "Haben Sie eine lange Leitung?"
Weil die Dose aber nun nicht gerade gleich hinter der Eingangstür vorhanden ist, fragte ich noch: "Haben Sie eine lange Leitung?"
Geschrieben von Martina Preuss
in Reparaturen
um
12:34
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Zuletzt bearbeitet am 25.01.2007 12:34
Tags für diesen Artikel: Aussenbeleuchtung, Strom
Montag, 22. Januar 2007
Energiekostenvergleich zwischen Fernwärme (Gas) und Wärmepumpe (Luft)
In den letzten Jahren sind nicht nur die Preise für Gas, Öl und Strom signifikant gestiegen, auch die Entwicklung alternativer Heizenergiesysteme ist erheblich vorangeschritten.
In dem geplanten Neubau kann zwar keine Erdwärme verwendet werden, weil das Gelände in einem Wasserschutzgebiet liegt, aber eine Wärmepumpe, die sich aus der umgebenden Luft speist, lässt sich gut einsetzen. Ok, liesse.
Denn die Stadtwerke haben eine Satzung von Anno dazumal, in der der Einsatz alternativer Energie nicht gerade grosse Beachtung findet. Da stehen dann so nette Stolpersteine, dass, wer sich von der Fernwärme abkoppeln will, dies nur befristet und auf Widerruf genehmigt bekommen könnte. Und selbstverständlich muss dafür ein begründeter Antrag eingereicht werden.
Dafür wurde inwzischen eine ziemlich detaillierte Gegenüberstellung der Erstellungs-, Anschaffungs- und Betriebskosten nebst Abschreibung, Reparaturen etc. zwischen Fernwärme und Wärmepumpe erstellt.
Das Ergebnis für die Stadt Göttingen in kurzen Worten:
Die Wärmepumpe bringt eine Vollkostenersparnis (d.h. alle o.g. Kosten sind berücksichtigt) von satten 35,8 %. Selbst die Primärenergieersparnis bringt noch 25,7 %. Der letztere Wert ist niedriger, weil die Wärmepumpe mit Strom betrieben wird, bzw. bei niedrigen Temperaturen die Heizleistung damit ausgeglichen wird, und dessen Primärenergiefaktor schlechter ist.
Nun sind wir alle gespannt, ob das ausreichende Argumente sind, auf teure Energie verzichten und stattdessen mit Luft heizen zu dürfen.
In dem geplanten Neubau kann zwar keine Erdwärme verwendet werden, weil das Gelände in einem Wasserschutzgebiet liegt, aber eine Wärmepumpe, die sich aus der umgebenden Luft speist, lässt sich gut einsetzen. Ok, liesse.
Denn die Stadtwerke haben eine Satzung von Anno dazumal, in der der Einsatz alternativer Energie nicht gerade grosse Beachtung findet. Da stehen dann so nette Stolpersteine, dass, wer sich von der Fernwärme abkoppeln will, dies nur befristet und auf Widerruf genehmigt bekommen könnte. Und selbstverständlich muss dafür ein begründeter Antrag eingereicht werden.
Dafür wurde inwzischen eine ziemlich detaillierte Gegenüberstellung der Erstellungs-, Anschaffungs- und Betriebskosten nebst Abschreibung, Reparaturen etc. zwischen Fernwärme und Wärmepumpe erstellt.
Das Ergebnis für die Stadt Göttingen in kurzen Worten:
Die Wärmepumpe bringt eine Vollkostenersparnis (d.h. alle o.g. Kosten sind berücksichtigt) von satten 35,8 %. Selbst die Primärenergieersparnis bringt noch 25,7 %. Der letztere Wert ist niedriger, weil die Wärmepumpe mit Strom betrieben wird, bzw. bei niedrigen Temperaturen die Heizleistung damit ausgeglichen wird, und dessen Primärenergiefaktor schlechter ist.
Nun sind wir alle gespannt, ob das ausreichende Argumente sind, auf teure Energie verzichten und stattdessen mit Luft heizen zu dürfen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Neubau MFH
um
09:09
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Zuletzt bearbeitet am 22.01.2007 17:44
Dienstag, 21. Februar 2006
Der Städtischen Werke Twist zweiter Teil
Langsam frage ich mich ernsthaft, wie die Gaspreise kalkuliert werden und ob der Verbraucher nicht durch die Bank ver***t wird.
Gerade hatte ich ein zweites Gespräch mit den Städtischen Werken wegen der fehlenden Jahres-Abgrenzung in der letzten Abrechnung. Immerhin wurde ich wie versprochen zurückgerufen, sogar zum zweiten Mal, nachdem ich letzte Woche wegen Krankheit ausgefallen war.
Man bot mir dabei an, die Abrechnung zu stornieren und neu zu erstellen. Der klitzekleine Haken daran: da der Gaspreis jeden Tag neu berechnet wird, müsste dabei auch ein nun höherer Brennwertfaktor berücksichtigt werden, was zu einer weiteren Nachzahlung führen würde.
Bitte?
Mit Blick auf bereits jetzt mehr als 3000 € Nachzahlung habe ich davon Abstand genommen, die durchaus nette Dame hat mir alternativ einen Zählerstand zum 31.12. telefonisch durchgegeben, mit dem ich jetzt zu Fuss abgrenzen darf.
Wobei das System im Nachhinein mal eben zum einen Termin 4 m³ weggenommen und einem anderen Datum wieder zugeschlagen hat. Naja, Hauptsache, der Endpreis bleibt gleich.
Vergessen habe ich ausserdem, nach der Abgrenzung für das verbrauchte Wasser und den Strom zu fragen. Aber das werde ich jetzt ebenfalls zu Fuss ausrechnen, wer weiss wieviel Wasser sonst plötzlich zusätzlich im Kanal verschwunden ist.
Die Mitarbeiterin der Städtischen Werke beichtete, es wäre nicht nur ein neues Abrechnungdesign entwickelt, sondern das ganze System umgestellt worden und nun würden sie noch mit den Kinderkrankheiten kämpfen.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Verbraucher nicht nachhaken und sich stattdessen mit einer dann wohl eher fehlerhaften Abrechnung zufrieden geben ...
Gerade hatte ich ein zweites Gespräch mit den Städtischen Werken wegen der fehlenden Jahres-Abgrenzung in der letzten Abrechnung. Immerhin wurde ich wie versprochen zurückgerufen, sogar zum zweiten Mal, nachdem ich letzte Woche wegen Krankheit ausgefallen war.
Man bot mir dabei an, die Abrechnung zu stornieren und neu zu erstellen. Der klitzekleine Haken daran: da der Gaspreis jeden Tag neu berechnet wird, müsste dabei auch ein nun höherer Brennwertfaktor berücksichtigt werden, was zu einer weiteren Nachzahlung führen würde.
Bitte?
Mit Blick auf bereits jetzt mehr als 3000 € Nachzahlung habe ich davon Abstand genommen, die durchaus nette Dame hat mir alternativ einen Zählerstand zum 31.12. telefonisch durchgegeben, mit dem ich jetzt zu Fuss abgrenzen darf.
Wobei das System im Nachhinein mal eben zum einen Termin 4 m³ weggenommen und einem anderen Datum wieder zugeschlagen hat. Naja, Hauptsache, der Endpreis bleibt gleich.
Vergessen habe ich ausserdem, nach der Abgrenzung für das verbrauchte Wasser und den Strom zu fragen. Aber das werde ich jetzt ebenfalls zu Fuss ausrechnen, wer weiss wieviel Wasser sonst plötzlich zusätzlich im Kanal verschwunden ist.
Die Mitarbeiterin der Städtischen Werke beichtete, es wäre nicht nur ein neues Abrechnungdesign entwickelt, sondern das ganze System umgestellt worden und nun würden sie noch mit den Kinderkrankheiten kämpfen.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Verbraucher nicht nachhaken und sich stattdessen mit einer dann wohl eher fehlerhaften Abrechnung zufrieden geben ...
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
13:25
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Zuletzt bearbeitet am 22.02.2006 01:38
Dienstag, 14. Februar 2006
Städtische Werke - der Aufreger des Tages
Für das Haus in Kassel kann ich leider keine Entwarnung geben, was Heizkosten, Strom und Wasser betrifft.
Heute bekam ich die Abrechnung für 2005 und die Städtischen Werke wollen gut 3000 Euro Nachzahlung kassieren, das sind rund und roh 35 Prozent Aufschlag.
Als wenn das noch nicht genug der bösen Überraschungen ist, haben sich die Städtischen Werke an einer neu gestylten Abrechnung versucht. Ich schreibe versucht, weil sie entgegen der vollmundigen Ankündigung im beigelegten vielfarbigen Flyer weder übersichtlicher noch nachvollziehbarer ist.
Diese Abrechnung ist nur noch mit viel Zeit durchschaubar. Man sollte sie ihnen wieder zurückschicken ...
Das werde ich sowieso machen müssen, denn die Städtischen Werke waren so begeistert von ihrem neuen Design, dass sie glatt vergessen haben, eine Jahresabgrenzung durchzuführen.
Deshalb sollen sie mir bitte erklären, wie ich anhand von Verbräuchen, über einen Zeitraum vom 21.01.2005-23.01.2006 erfasst, eine Betriebskostenabrechnung über den vorgeschriebenen Zeitraum vom 01.01.2005-31.12.2005 erstellen soll.
Um den Schock für die Mieter etwas zu mildern, werde ich ihnen wohl aufgeben müssen, schon jetzt für eine saftige Nachzahlung Geld zurückzulegen. Und gleichzeitig die Vorauszahlung für 2006 anpassen, die ich optimistischerweise letztes Jahr allzu günstig ausgelegt habe.
Heute bekam ich die Abrechnung für 2005 und die Städtischen Werke wollen gut 3000 Euro Nachzahlung kassieren, das sind rund und roh 35 Prozent Aufschlag.
Als wenn das noch nicht genug der bösen Überraschungen ist, haben sich die Städtischen Werke an einer neu gestylten Abrechnung versucht. Ich schreibe versucht, weil sie entgegen der vollmundigen Ankündigung im beigelegten vielfarbigen Flyer weder übersichtlicher noch nachvollziehbarer ist.
Diese Abrechnung ist nur noch mit viel Zeit durchschaubar. Man sollte sie ihnen wieder zurückschicken ...
Das werde ich sowieso machen müssen, denn die Städtischen Werke waren so begeistert von ihrem neuen Design, dass sie glatt vergessen haben, eine Jahresabgrenzung durchzuführen.
Deshalb sollen sie mir bitte erklären, wie ich anhand von Verbräuchen, über einen Zeitraum vom 21.01.2005-23.01.2006 erfasst, eine Betriebskostenabrechnung über den vorgeschriebenen Zeitraum vom 01.01.2005-31.12.2005 erstellen soll.
Um den Schock für die Mieter etwas zu mildern, werde ich ihnen wohl aufgeben müssen, schon jetzt für eine saftige Nachzahlung Geld zurückzulegen. Und gleichzeitig die Vorauszahlung für 2006 anpassen, die ich optimistischerweise letztes Jahr allzu günstig ausgelegt habe.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
12:38
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Zuletzt bearbeitet am 21.02.2006 21:57
Donnerstag, 13. Oktober 2005
Kosten-Nutzen-Verhältnis
Vorhin habe ich die Strom-Rechnung für den Leerstand einer Wohnung bearbeitet. Bei e.on gibt es einen sog. Eigentümer-Tarif für Leerstände, der darin besteht, dass keine Grundgebühren fällig sind, sondern ein etwas höherer Pauschalpreis pro verbrauchter kWh.
Für einen Monat Leerstand habe ich soeben den Wahnsinnsbetrag von 50 Cent angewiesen.
Das ergibt mit Porto, Material, Zeitaufwand keinen schlechten Overhead, der mischkalkuliert wird.
Für einen Monat Leerstand habe ich soeben den Wahnsinnsbetrag von 50 Cent angewiesen.
Das ergibt mit Porto, Material, Zeitaufwand keinen schlechten Overhead, der mischkalkuliert wird.
Geschrieben von Martina Preuss
in Geld
um
11:10
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Zuletzt bearbeitet am 13.10.2005 21:34
Tags für diesen Artikel: Strom
Donnerstag, 25. August 2005
Apropos Sparen
Gestern habe ich angefangen, die Betriebskostenabrechnung 2004 für ein Haus fertigzustellen.
Anlässlich der eklatanten Unterschiede im Verbrauch innerhalb des Hauses, die bei einigen Parteien zu Nachzahlungen führen und weil gerade die verbrauchsabhängigen Kosten immer weiter in die Höhe klettern, überlege ich, ein Mieterseminar zum sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Heizung zu organisieren.
Die einzigen Betriebskosten, auf die jeder Mieter selbst etwas Einfluss hat. Und wenn ich so sehe, dass Singlehaushalte in einer 2-Zimmer-Wohnung fast genauso viel verbrauchen, wie andere zu zweit in einer grösseren Wohnung, dann meine ich, ist Aufklärung dringend angebracht.
Anlässlich der eklatanten Unterschiede im Verbrauch innerhalb des Hauses, die bei einigen Parteien zu Nachzahlungen führen und weil gerade die verbrauchsabhängigen Kosten immer weiter in die Höhe klettern, überlege ich, ein Mieterseminar zum sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Heizung zu organisieren.
Die einzigen Betriebskosten, auf die jeder Mieter selbst etwas Einfluss hat. Und wenn ich so sehe, dass Singlehaushalte in einer 2-Zimmer-Wohnung fast genauso viel verbrauchen, wie andere zu zweit in einer grösseren Wohnung, dann meine ich, ist Aufklärung dringend angebracht.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
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10:40
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Zuletzt bearbeitet am 25.08.2005 10:45
(Seite 1 von 1, insgesamt 13 Einträge)

Kommentare
Mo, 26.07.2010 14:35
Moderne Deportation. Zeigt an, daß die Deutschen ihr Herrenm enschentum noch nicht ganz abg elegt haben.
Mo, 26.07.2010 14:32
Ewig das Gemeckere, schliessli ch war doch das Wasser für die Toilettenspülung und das Toil ettenpapier kostenlos.
Mi, 23.06.2010 15:36
Tele** hat der ** mit getei lt welcher Mieter, erst mal o hne Namen, Wohnung Nr.sowieso hat kein Kabel. Daraufh [...]
Di, 18.05.2010 23:54
Da nicht nur eine Mietpartei, sondern dank Funkvernetzung da s ganze Haus aufschrecken täte , hoffe ich jedenfalls, [...]
Di, 18.05.2010 19:40
Mir könnte man das schwer verk aufen: 1,50 Euro mehr pro Mona t und dafür 2-3 mal im Jahr zw ischen 2 und 5 Uhr nacht [...]