Gestern ein Anruf, angeblich von der Polizei. Der Mensch begehrte Auskunft ueber einen Mieter, der laut Anrufer mit Erstwohnsitz in Niedersachsen gemeldet sei und wollte wissen, ob auch ein Mietvertrag in Hessen abgeschlossen wurde.
In einigen Gemeinden gibt es naemlich eine Zweitwohnungssteuer und da alle Kommunen so klamm an Finanzmitteln sind, muss jede potentielle Geldquelle ausgeschoepft werden.
Aber: die glauben doch wohl nicht, dass wir telefonische Auskunft geben, nur weil sich jemand mit Polizei meldet? Wo bleibt denn da der Datenschutz, hoe?
Dazu passt uebrigens ein heute veroeffentlichter Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, nach dem die Zweitwohnungssteuer fuer verheiratete Berufstaetige gegen den im Grundgesetz festgeschriebenen Schutz der Familie verstosse.
Artikel mit Tag Polizei
Donnerstag, 10. November 2005
Zweitwohnungssteuer
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in, Recht + Gesetz
um
11:01
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Zuletzt bearbeitet am 14.11.2005 12:31
Freitag, 7. Oktober 2005
Zahlungen ueber Zahlungen
Heute ist ein guter (Zahl-)Tag:
Der eine Mieter ist inklusive der Betriebskostenabrechnung fuer 2004 mit dem heutigen Tag seine Mietschulden los.
Der andere Ex-Mieter hat einen nahen Angehoerigen gefunden, der seine doch nicht unerheblichen Mietschulden mit einem Schlag beglichen hat. Der Vermieter ist sogar fast bereit, bei der fuer dieses Haus noch nicht fertigen Betriebskostenabrechnung fuer 2004 zwei Augen zuzudruecken und auf eine evt. Nachforderung zu verzichten, sofern die Abrechnung keinen allzu grossen Ausreisser ergibt.
Vorgestern war kein so guter (Zahl-)Tag:
Ein ehemaliger Mieter, dessen Mietschulden z.Zt. in den Haenden des Inkasso-Unternehmens ruhen, hat letztes Jahr schon wieder die eidesstattliche Versicherung abgeben. Besitzt aber drei Girokonten, Kontostand allerdings (noch) unbekannt. Wenn man bedenkt, dass die Geldfluesse dieses Herrn vor Jahren bereits Thema einer Untersuchung bei der hiesigen Polizei waren - vielleicht sollten wir doch eine Kontopfaendung versuchen?
Ich schuettele jedoch immer noch den Kopf ueber die nun schon dritte bestaetigte Ehe inklusive Trennung, die dieser Mann vorweisen kann. Ich habe ihn damals kennengelernt und war weder vom Aussehen noch vom Charme beeindruckt, eher im Gegenteil. Chef meint, vielleicht haette er andere Qualitaeten gehabt, aber das wage ich mir gar nicht naeher vorzustellen.
Der eine Mieter ist inklusive der Betriebskostenabrechnung fuer 2004 mit dem heutigen Tag seine Mietschulden los.
Der andere Ex-Mieter hat einen nahen Angehoerigen gefunden, der seine doch nicht unerheblichen Mietschulden mit einem Schlag beglichen hat. Der Vermieter ist sogar fast bereit, bei der fuer dieses Haus noch nicht fertigen Betriebskostenabrechnung fuer 2004 zwei Augen zuzudruecken und auf eine evt. Nachforderung zu verzichten, sofern die Abrechnung keinen allzu grossen Ausreisser ergibt.
Vorgestern war kein so guter (Zahl-)Tag:
Ein ehemaliger Mieter, dessen Mietschulden z.Zt. in den Haenden des Inkasso-Unternehmens ruhen, hat letztes Jahr schon wieder die eidesstattliche Versicherung abgeben. Besitzt aber drei Girokonten, Kontostand allerdings (noch) unbekannt. Wenn man bedenkt, dass die Geldfluesse dieses Herrn vor Jahren bereits Thema einer Untersuchung bei der hiesigen Polizei waren - vielleicht sollten wir doch eine Kontopfaendung versuchen?
Ich schuettele jedoch immer noch den Kopf ueber die nun schon dritte bestaetigte Ehe inklusive Trennung, die dieser Mann vorweisen kann. Ich habe ihn damals kennengelernt und war weder vom Aussehen noch vom Charme beeindruckt, eher im Gegenteil. Chef meint, vielleicht haette er andere Qualitaeten gehabt, aber das wage ich mir gar nicht naeher vorzustellen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Geld
um
10:51
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Zuletzt bearbeitet am 07.10.2005 11:02
Dienstag, 23. August 2005
Entwarnung
Alles halb so wild. Die Polizei huellte sich zwar erwartungsgemaess in Schweigen, aber der Mieter war nicht so zugeknoepft, die Beamten haetten von ihm nur Auskunft ueber einen Bekannten haben wollen.
Also, entweder ist dieser Bekannte ein echt schwerer Fall, oder die Polizei hat den Gesuchten direkt in der Wohnung des Mieters vermutet und wollte mal unterm Bett und im Schrank nachschauen.
In beiden Faellen beruhigt es mich ungemein, dass der Mieter diesen Bekannten schon laenger nicht mehr getroffen zu haben erklaerte. Das muss ich jetzt nur noch unter der aufgewuehlten restlichen Mietergemeinschaft verbreiten.
Also, entweder ist dieser Bekannte ein echt schwerer Fall, oder die Polizei hat den Gesuchten direkt in der Wohnung des Mieters vermutet und wollte mal unterm Bett und im Schrank nachschauen.
In beiden Faellen beruhigt es mich ungemein, dass der Mieter diesen Bekannten schon laenger nicht mehr getroffen zu haben erklaerte. Das muss ich jetzt nur noch unter der aufgewuehlten restlichen Mietergemeinschaft verbreiten.
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
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16:29
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Zuletzt bearbeitet am 25.08.2005 22:37
Highlife in deuschen Wohnstuben II
Letzten Freitag um 1/2 acht stand die Polizei vor der Haustuer und klingelte ausgerechnet die einzige alleinstehende Frau mit Kind aus dem Bett, um Einlass zu begehren.
Kaum im Haus, fragte die bewaffnete Hundertschaft Gruppe Polizisten nach unserem neuesten Mieter, einem alleinstehenden Privatier, und schickte daraufhin die Frau wieder in ihre Wohnung.
Was genau mit dem Mieter veranstaltet wurde und warum, darueber spekuliere ich immer noch. Der Mieter war sowohl bei der Vorstellung als auch Wohnungsuebergabe total unauffaellig.
Nachdem wir letztens schon einen Drogenabhaengigen mit dem entsprechenden gruseligen Anhang (Gestalten, die es sich nachts in einem Kellerabteil auf einem zerschlissenen Sofa gemuetlich machten) in dem Mehrfamilienhaus beherbergt hatten, kommt mir sowas als potentieller naechster Kriminalfall sehr ungelegen. Die anderen Mieter werden bestimmt langsam ungehalten bzw. fuehlen sich ploetzlich in den eigenen vier Waenden nicht mehr sicher.
Ich lasse mir von den naechsten Mietinteressenten einen kompletten Lebenslauf sowie neben der Selbstauskunft auch ein polizeiliches Fuehrungszeugnis vorlegen ...
Kaum im Haus, fragte die bewaffnete Hundertschaft Gruppe Polizisten nach unserem neuesten Mieter, einem alleinstehenden Privatier, und schickte daraufhin die Frau wieder in ihre Wohnung.
Was genau mit dem Mieter veranstaltet wurde und warum, darueber spekuliere ich immer noch. Der Mieter war sowohl bei der Vorstellung als auch Wohnungsuebergabe total unauffaellig.
Nachdem wir letztens schon einen Drogenabhaengigen mit dem entsprechenden gruseligen Anhang (Gestalten, die es sich nachts in einem Kellerabteil auf einem zerschlissenen Sofa gemuetlich machten) in dem Mehrfamilienhaus beherbergt hatten, kommt mir sowas als potentieller naechster Kriminalfall sehr ungelegen. Die anderen Mieter werden bestimmt langsam ungehalten bzw. fuehlen sich ploetzlich in den eigenen vier Waenden nicht mehr sicher.
Ich lasse mir von den naechsten Mietinteressenten einen kompletten Lebenslauf sowie neben der Selbstauskunft auch ein polizeiliches Fuehrungszeugnis vorlegen ...
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
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11:10
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Zuletzt bearbeitet am 23.08.2005 11:20
(Seite 1 von 1, insgesamt 4 Einträge)

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