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Freitag, 2. November 2007Der liebe Lärm II
Nachdem das eine Lärmproblem (hoffentlich) relativ problemlos per Telefon geklärt werden konnte, schneite heute die nächste Lärm-Beschwerde herein.
Der Mieter fühlt sich seit Monaten durch tägliches (und nächtliches) Poltern, Bollern, Knallen und andere Geräusche des Obermieters gestört und hat diesen bereits schriftlich um mehr Rücksicht gebeten. Dieser hat sich auf das Schreiben hin beim Hausmeister (hä? wieso eigentlich beim Hausmeister?) entschuldigt und angeführt, es handelte sich um eine einmalige Lärmbelästigung in Form eines "heftigen Damenbesuches". Nun bin ich sehr gespannt, was der Hausmeister am Montag zu berichten hat, der sich des Lärmers noch einmal annehmen wollte. Monatelangen Damenbesuch mit diesen rund um die Uhr stattfindenden Auswirkungen kann ich mir so gar nicht vorstellen.
Der liebe Lärm II Geschrieben von Martina Preuss
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20:05
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 02.11.2007 20:16
Montag, 29. Oktober 2007Der liebe Lärm
So unterschiedlich können neue, junge Mieter auf- und wahrgenommen werden:
Im Dachgeschoss sind zwei junge Männer eingezogen, beim Einzug waren Tanten und Onkel, Oma und Opa, Mutter und Vater dabei, damit sich die jungen Menschen bei ihrer ersten eigenen Wohnung nicht übers Ohr hauen liessen, so entstand der Eindruck. Nachbarn auf der gleichen Etage begrüssten die neuen Mieter freudig, weil sie sich mit den Vormietern nicht gut verstanden hatten. Jetzt, schon kurze Zeit später, bekam ich die erste Beschwerde von Nachbarn aus anderen Etagen, die jungen Männer bzw. ihre Musik wäre zu laut. Nun, wenn die tatsächlich bis dahin zu hören ist, ist sie zu laut. Mutter und Vater, Oma und Opa, Tanten und Onkel haben es anscheinend versäumt, ihren Sprösslinge neben der Vorsicht auch die notwendige Rücksicht beizubringen. Und ich darf die Mieter jetzt zur Räson bringen. Freue mich schon.
Der liebe Lärm Geschrieben von Martina Preuss
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10:57
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 29.10.2007 11:10 Tags für diesen Artikel: Lärm
Montag, 31. Juli 2006Nachbarlicher Sexlärm - darf man nun oder nicht?
Wie der Kölner Express in einem Artikel vom 23.07.2006 genüsslich erläutert, stellte eine Amtsrichterin sehr hohe Anforderungen an eine fristlose Kündigung aufgrund anhaltend lauter Sexgeräusche. Die betroffenen Mieter hätten sich jeden Vorfall durch die Nachbarschaft schriftlich bestätigen lassen müssen. So käme eine fristlose Kündigung nicht in Betracht und die bereits ausgezogenen Mieter hätten dem Vermieter noch Miete nachzuzahlen.
Angeblich. Denn zum Artikel fehlt sowohl ein Aktenzeichen als auch das Gericht, vor dem dieses Urteil erging. Sollte der Express gewillt sein, das noch nachzureichen, will ich die Geschichte wohl glauben. Sonst eher nicht. Der Mieterbund hat zum Thema Lärm und vor allem Sex zwei Urteile parat, die eine andere Richtung einschlagen. Immerhin stuft der Mieterbund diese Geräusche noch unter Alltagslärm ein. Zitat 1: Die Ausübung des Geschlechtsverkehrs in einer Lautstärke, dass nachts davon die Mitbewohner des Hauses aufwachen, kann nicht mehr zum normalen Mietgebrauch gerechnet werden (Amtsgericht Rendsburg 18(11)C 766/94). Einem jungen Mieterpaar wurde gegen Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 500 000 Mark oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten verboten, nach 22 und vor 6 Uhr die Nachtruhe im Miethaus zu stören, "insbesondere durch lautes Gestöhne, Geschreie und Gerede". Zitat 2: Lautes Streiten, überlaute Musik und zu lautes Gestöhne beim Sexualverkehr muss kein Nachbar dulden. Das Gericht sah insbesondere im lauten „Stöhnen beim Sexualverkehr und durch dabei laut ausgestoßene Jippie-Rufe“ eine unzumutbare Belästigung der Nachbarn (Amtsgericht Warendorf 5 C 414/97). Allerdings frage ich mich: wer ruft dabei denn noch "Jippie". Ist doch vollkommen out.
Nachbarlicher Sexlärm - darf man ... Geschrieben von Martina Preuss
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18:52
Kommentare (4) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 02.08.2006 09:21
Mittwoch, 21. September 2005Heiseres Krächzen stört nicht
Das Landgericht Kassel befand mit Urteil vom 30.01.1997 (AZ 1 S 503/96), dass die Haltung eines Yorkshire-Terriers einem Mieter nicht verwehrt werden darf.
Diese Tiere seien sowieso "winzig klein", ungefähr so gross wie Meerschweinchen, so dass sie unter die Kleintierkategorie fallen könnten, nach der eine Erlaubnis des Vermieters schon gar nicht nötig sei. Ausserdem könnten sich diese Hunde bestenfalls durch "leises, heiseres Krächzen bemerkbar machen" und weder Nachbarn belästigen noch die Wohnung abnutzen. Also, nix gegen Hunde, ich hatte vor langer Zeit selbst einen kleinen Hund, aber diese kleinen Terrier können durchaus in einer Tonlage kläffen, die sehr nervig ist. Und ein Gebiss, mit dem die üblichen Hundesachen anzustellen sind, haben sie wohl auch.
Heiseres Krächzen stört nicht Geschrieben von Martina Preuss
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13:16
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 21.09.2005 13:23
Mittwoch, 17. August 2005Wenn Sie den Takt mitklopfen wollen
Dann sollten Sie das nur beim Klavierspiel des Nachbarn machen, und auch nur dann, wenn das Haus ansonsten gut lärmgedämmt ist, der Nachbar also besonders laut spielen muss, damit Sie etwas mitklopfbares hören.
Unter diesen Umständen wäre der klavierspielende Nachbar nicht berechtigt, die Miete zu mindern, weil ihn das lärmende Klopfen aus dem Takt bringt - äh stört. So bzw. so ähnlich gelesen in einem Urteil des AG Berlin vom 4.10.1989 (AZ 7 C 259/88)
Wenn Sie den Takt mitklopfen wollen Geschrieben von Martina Preuss
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12:43
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 17.08.2005 12:49
Donnerstag, 11. August 2005Muss man Angst vorm Nachbarn haben?
Wer diese Meldung vom 8. August liest, könnte das vermuten:
Nachbarin schoß einen Partygast tot Nach der Meldung scheint eine lautstarke Partygesellschaft eine alkoholisierte Nachbarin getroffen zu haben, die wiederum im Rausch ihre Ruhe "erschoss". Ziemlich traurig, aber bei vielen nachbarlichen Auseinandersetzungen ist entweder Alkohol, ein Beziehungsproblem oder beides beteiligt. Normalnachbar/-in möchte eigentlich nichts damit zu tun haben, wofür ich sogar ein gewisses Verständnis aufbringe. Bei uns gab es vor einigen Jahren ebenfalls einen Mieter, der nachts sehr aktiv war und sich auch schonmal mit seiner Frau stritt. Da ich innerhalb des Hauses weitab vom Schuss wohnte, habe ich das nie mitbekommen, bis mich mehrere Nachbarn eines Abends aufsuchten, damit ich mir das selbst anhöre. Todesmutig habe ich tatsächlich an der Wohnung geklingelt und mir wurde aufgemacht, während die anderen Nachbarn oben am Treppengeländer ängstlich auf uns herabblickten. Ja, die Eheleute befanden sich offensichtlich in einer Auseinandersetzung, zerbrochenes Geschirr lag auf dem Flur und die kleine Tochter, die mir aufmachte, sah verheult aus. Viel ausrichten konnte ich leider nicht, immerhin haben die beiden Streithähne erstmal mich angegeifert, bevor sie voneinander abgelassen haben und die Frau, glaube ich, das Feld räumte. So ganz bin ich durch die Familiengeschichte nicht durchgestiegen, aber sie haben sich wohl scheiden lassen und der Sohn ist zur Mutter, während die Tochter beim Vater blieb, der leider mit dem Gesetz ein bisschen auf Kriegsfuss stand. Inzwischen ist er irgendwo verschollen. Was mit der Tochter geschehen ist? Keine Ahnung. Das Mädchen hat mir jedenfalls ziemlich leid getan. An dem Abend ist nicht nur Geschirr zerbrochen.
Muss man Angst vorm Nachbarn haben? Geschrieben von Martina Preuss
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17:06
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 11.08.2005 17:27
Mittwoch, 27. Juli 2005Auf die Ohren
Das Landgericht Mainz meint, zweimal wöchentlich zwei Stunden Schlagzeug üben, mit oder ohne Band, auch in den Abendstunden, das sollte drin sein (AZ 6 S 57/02 vom 12.11.2002). Solange die Lärmbeeinträchtigung "geringfügig" ist.
Praxistauglich, das Urteil. Was ist schon geringfügig bei einem Schlagzeug.
Auf die Ohren Geschrieben von Martina Preuss
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10:09
Kommentare (0) Trackbacks (0) Zuletzt bearbeitet am 27.07.2005 10:13 Tags für diesen Artikel: Lärm
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Kommentare
Mo, 08.03.2010 10:31
Standard sind natürlich mittle rweile dreifach Verglasungen, jedoch stehe ich dieser therme tischen Abriegelung gera [...]
Mi, 17.02.2010 12:10
Zwei relativ einfach zu beseit igende Schwachstellen wurden g efunden, einmal eine Heizkörpe rnische, einmal ein Fens [...]
Di, 16.02.2010 16:26
Die Fenster werden wohl die me iste Kälte mit reinbringen. Au ch wenn die Fenster doppelt is oliert sind, wird dort i [...]
Di, 09.02.2010 21:57
Mit Anfahrt aus Göttingen hat der Spass über 250 € gekostet, da sind 79 € wirklich ein seh r guter Preis. Ich habe [...]
Di, 09.02.2010 11:14
Was kostet diese Thermografie bei euch ? Bei uns bieten dies auch gerade die Stadtwerke fü r 79 Euro an und ich den [...]