Hundehaltung in Mietwohnungen auf der einen, Familien mit (kleinen) Kindern auf der anderen Seite. Und das kam so:
Eine Mieterpartei hat sich einen jungen Hund angeschafft, auch brav gefragt, ob sie denn darf usw. Sie darf, solange sich keine/r ausgiebeig beschwert.
Andere Mietpartei hat einen dreijaehrigen Jungen, der den jungen Hund im kindlichen Überschwang als "Koeter" betitelte.
Eine Mieterpartei ist beleidigt, spricht fortan nicht mehr mit der anderen Mieterpartei.
Andere Mieterpartei denkt, die Sprueche eines Dreijaehrigen sollte man nicht so ganz dick auf die sprachliche Goldwaage werfen, ist aber auch genervt, weil der junge Hund auf den Rasen pieselt.
Nachdem ich neulich gesehen habe, wie dritte Mietpartei ihr Kleinkind auf dem Rasen rumkrabbeln liess, habe ich dies bei passender Gelegenheit angesprochen. Naemlich heute morgen, als mir eine Mietpartei im Morgenrock begegnete, die den jungen Hund nur vor die Tuer schickte, welcher auch prompt auf den Rasen schiffte, direkt vor der Haustuer.
Eine Mietpartei spricht jetzt wahrscheinlich auch kein Wort mehr mit mir, moechte aber vor allen Dingen, dass ich mich auch der vierten Mietpartei annehme, deren Hund naemlich auch auf den Rasen und so ...
Uff, ein ganz schoenes Durcheinander, was? Bald ist bestimmt jeder mit jedem boese.

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