Neben der Hausreinigungspflicht und der Frage, ob man die Haustür abschliesst oder nicht, gibt es ein drittes Thema, das ständig Unmut in Mietshäusern verursacht: Gerümpel im Treppenhaus und/oder im Keller.
Selbst, wenn jede Mietpartei einen eigenen, ausreichend dimensionierten Kellerraum zur Verfügung hat - das Gerümpel landet unter der Kellertreppe, im Kellerflur, oder in jedem anderen, frei zugänglichen Raum, wie bei uns im Elektrokeller. Und hinterher will es nie einer gewesen sein, geschweige denn wegräumen.
Nachdem ich in zwei Briefen vergeblich dazu aufgefordert habe, den Elektrokeller nicht als Sperrmüllager zu nutzen oder als erweiterten Kellerraum zu betrachten, ist jetzt Schluss. Heute habe ich ein neues Schloss für den Raum bestellt, so dass er nicht mehr für die Allgemeinheit zugänglich ist.
Artikel mit Tag Keller
Montag, 26. Oktober 2009
Gerümpel
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
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11:13
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Zuletzt bearbeitet am 26.10.2009 12:04
Dienstag, 20. Januar 2009
Ein Tag in Kassel
Letzte Woche war mal wieder ein Besuch im Kasseler Haus angezeigt.
Ein Erdgeschoss-Mieter hat Feuchtigkeit in einigen Aussenwänden, die erste Vermutung, sie würde aus dem verputzten (und nun nicht mehr ausatmen könnenden) Keller aufsteigen, erwies sich als falsch. Der Keller ist erstens unverputzt, und zweitens ziemlich trocken.
Bei der Gelegenheit bemerkt, dass unser Künstler weiterhin fleissig den Keller mit seinen noch zu verwertenden Objekten zustellt.

Zwei Mietparteien wollen ausziehen, eine Familie ins eigene Haus, eine andere Partei zieht in eine andere Stadt. Bei letzterer, die schon sehr lange im Haus wohnte, muss ein bisschen was in der Wohnung getan werden, das Bad wird z.B. komplett saniert. Aber ansonsten waren beides sehr gepflegte Wohnungen, was man heute ja auch nicht mehr jeden Tag sieht.
Vom Hausmeister wurde berichtet, dass die mit vermietete Einbauküche in einer anderen Wohnung, von einem Studenten bewohnt, in einem erbärmlichen Zustand sein soll. Das gibt Ärger, zumal die Küche neu eingebaut wurde.
Im Treppenhaus bemerkt, dass unser Künstler weiterhin fleissig den Hausflur seiner Etage mit Objekten und - ganz neu - riesigen Pflanzen vollstellt. Das gibt auch Ärger, versprochen.
Zum versöhnlichen Abschluss wurden wir aber noch zu einer Tasse Tee und selbstgebackenem Kuchen eingeladen. Das gibt keinen Ärger, das gibt ein Danke schön.
Ein Erdgeschoss-Mieter hat Feuchtigkeit in einigen Aussenwänden, die erste Vermutung, sie würde aus dem verputzten (und nun nicht mehr ausatmen könnenden) Keller aufsteigen, erwies sich als falsch. Der Keller ist erstens unverputzt, und zweitens ziemlich trocken.
Bei der Gelegenheit bemerkt, dass unser Künstler weiterhin fleissig den Keller mit seinen noch zu verwertenden Objekten zustellt.

Zwei Mietparteien wollen ausziehen, eine Familie ins eigene Haus, eine andere Partei zieht in eine andere Stadt. Bei letzterer, die schon sehr lange im Haus wohnte, muss ein bisschen was in der Wohnung getan werden, das Bad wird z.B. komplett saniert. Aber ansonsten waren beides sehr gepflegte Wohnungen, was man heute ja auch nicht mehr jeden Tag sieht.
Vom Hausmeister wurde berichtet, dass die mit vermietete Einbauküche in einer anderen Wohnung, von einem Studenten bewohnt, in einem erbärmlichen Zustand sein soll. Das gibt Ärger, zumal die Küche neu eingebaut wurde.
Im Treppenhaus bemerkt, dass unser Künstler weiterhin fleissig den Hausflur seiner Etage mit Objekten und - ganz neu - riesigen Pflanzen vollstellt. Das gibt auch Ärger, versprochen.
Zum versöhnlichen Abschluss wurden wir aber noch zu einer Tasse Tee und selbstgebackenem Kuchen eingeladen. Das gibt keinen Ärger, das gibt ein Danke schön.
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
um
09:59
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Zuletzt bearbeitet am 20.01.2009 09:59
Mittwoch, 22. Februar 2006
Lustiges aus Eigentümer-Versammlungsprotokollen
Bei der Vorbereitung der Steuererklärung bin ich auch auf das letzte Protokoll einer Eigentümerversammlung gestossen.
Man hört ja immer wieder, dass es auf so mancher Versammlung hoch hergehen soll. Wenn sich die Hausverwaltung im Protokoll bemüht, dennoch einen halbwegs neutralen Ton zu wahren, kommt mitunter lustiges dabei heraus.
Beschwerde wurde über im Keller eines Hauses wohnende Mieter geführt, die den hygienischen Ansprüchen mancher Eigentümer nicht gerecht wurden. Ein vergessener und hernach unberechtigt entsorgter Wäschesack mit einem hochwertigen Designer-Kleid spielt ebenfalls eine Rolle. Im Protokoll liest sich das dann so:
... besagter Wäschesack, der seinerzeit unangenehm roch, einem Mieter zugeordnet, der ... und bei dem ein mangelhafter Umgang mit gewissen Hygieneregeln vermutet wurde. (Die Hausverwaltung bemüht sich hier um vorsichtige Formulierungen, hat aber selbst durch Augenschein bzw. Geruchsaufnahme Verständnis ...
Ich stelle mir diese "Geruchsaufnahme" als naserümpfendes Hinterherschnüffeln bildlich vor und kann dabei ein Grinsen nicht unterdrücken.
Zumal das alles - entschuldigung - Bullshit ist, bei eigener Besichtigung vor Ort wurden nie unangenehme Gerüche festegestellt, abgesehen vom üblichen muffigen Kellergeruch eines Altbau-Kellers, in dem neben den vermieteten Zimmern auch vollgerümpelte Kellerverschläge und eine Waschküche in Benutzung vorzufinden sind.
Man hört ja immer wieder, dass es auf so mancher Versammlung hoch hergehen soll. Wenn sich die Hausverwaltung im Protokoll bemüht, dennoch einen halbwegs neutralen Ton zu wahren, kommt mitunter lustiges dabei heraus.
Beschwerde wurde über im Keller eines Hauses wohnende Mieter geführt, die den hygienischen Ansprüchen mancher Eigentümer nicht gerecht wurden. Ein vergessener und hernach unberechtigt entsorgter Wäschesack mit einem hochwertigen Designer-Kleid spielt ebenfalls eine Rolle. Im Protokoll liest sich das dann so:
... besagter Wäschesack, der seinerzeit unangenehm roch, einem Mieter zugeordnet, der ... und bei dem ein mangelhafter Umgang mit gewissen Hygieneregeln vermutet wurde. (Die Hausverwaltung bemüht sich hier um vorsichtige Formulierungen, hat aber selbst durch Augenschein bzw. Geruchsaufnahme Verständnis ...
Ich stelle mir diese "Geruchsaufnahme" als naserümpfendes Hinterherschnüffeln bildlich vor und kann dabei ein Grinsen nicht unterdrücken.
Zumal das alles - entschuldigung - Bullshit ist, bei eigener Besichtigung vor Ort wurden nie unangenehme Gerüche festegestellt, abgesehen vom üblichen muffigen Kellergeruch eines Altbau-Kellers, in dem neben den vermieteten Zimmern auch vollgerümpelte Kellerverschläge und eine Waschküche in Benutzung vorzufinden sind.
Geschrieben von Martina Preuss
in Eigentümer/-in
um
12:55
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Zuletzt bearbeitet am 22.02.2006 13:09
Donnerstag, 9. Februar 2006
Der Haus-Arzt
Unser Haus ist noch nicht alt, dafür aber untenrum undicht. D.h. bei Sturm und Regen hat es die unartige Angewohnheit, den Keller an einer Stelle einzunässen.
Das ist nicht schön und die Gelegenheiten, nach der Ursache zu forschen bzw. die undichte Stelle zu beseitigen, sind zeitlich begrenzt, da die Gewährleistungsbürgschaft jetzt ausläuft.
Deshalb hatte ich heute morgen bereits den Haus-Arzt im Keller, der die bewussten Ecken ableuchtete, hier und da etwas herauskratzte, von Sperrpappe und Löcher bohren sprach und dann mit dem Schlagbohrhammer zur Tat schritt.
Wenn ich heute nachmittag nach Hause komme, sind die Löcher mit Polyurethanschaum aufgefüllt und das Haus hoffentlich dicht.
Meine unschuldige Frage, ob das von aussen irgendwo eindringende und im Keller austretende Wasser sich dann nicht einfach einen anderen Weg suchen wird, wurde mit Hinweis auf die Sperrpappe, die noch einmal über der ersten Steinreihe angebracht wurde, verneint.
Da bin ich ja gespannt.
Das ist nicht schön und die Gelegenheiten, nach der Ursache zu forschen bzw. die undichte Stelle zu beseitigen, sind zeitlich begrenzt, da die Gewährleistungsbürgschaft jetzt ausläuft.
Deshalb hatte ich heute morgen bereits den Haus-Arzt im Keller, der die bewussten Ecken ableuchtete, hier und da etwas herauskratzte, von Sperrpappe und Löcher bohren sprach und dann mit dem Schlagbohrhammer zur Tat schritt.
Wenn ich heute nachmittag nach Hause komme, sind die Löcher mit Polyurethanschaum aufgefüllt und das Haus hoffentlich dicht.
Meine unschuldige Frage, ob das von aussen irgendwo eindringende und im Keller austretende Wasser sich dann nicht einfach einen anderen Weg suchen wird, wurde mit Hinweis auf die Sperrpappe, die noch einmal über der ersten Steinreihe angebracht wurde, verneint.
Da bin ich ja gespannt.
Geschrieben von Martina Preuss
in Reparaturen
um
12:17
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Zuletzt bearbeitet am 09.02.2006 12:25
Tags für diesen Artikel: Feuchtigkeit, Keller
Mittwoch, 30. November 2005
Keller besetzt
Der Gewölbekeller im Kasseler Haus mag zwar unübersichtlich sein, wurde vor längerer Zeit jedoch einmal vollständig entrümpelt und saniert. Danach wurde jeder Wohnung ein mit Vorhängeschloss verschliessbares, numeriertes Kellerabteil zugeteilt. Numeriert deshalb, weil Licht und Strom aus der Steckdose über die zugeordnete Wohnung abgerechnet werden.
Nun haben nicht alle Mieter Interesse an ihrem Keller, was ich ja gar nicht verstehe, irgendwo muss das Gerümpel doch hin.
Da passiert es dann schon mal, dass kein Vorhängeschloss angebracht wird und das offene Kellerabteil ratzfatz durch andere zugerümpelt wird, die natürlich nie ermittelbar sind.
Beim letzten Mieterwechsel wurde eines dieser Kellerabteile mal wieder auf Kosten des Vermieters entrümpelt und der Mieter gebeten, ein Schloss vorzuhängen, egal, ob er den Keller nutzt oder nicht.
Wir kamen bei der letzten Wohnungsabnahme in den Keller und der Mieter gestand, sein Abteil nie benutzt zu haben. Wir kamen bei seinem Kellerabteil an und dieses war nicht nur mit Autoreifen sowie einem Fahrrad zugestellt, sondern sogar verschlossen.
Niemand wusste, wem das Zeug gehört und wer einfach den fremden Keller besetzt hat.
Tja, was blieb übrig: Keller durch den Hausmeister aufbrechen lassen, Reifen und Fahrrad woanders sicherstellen und einen Aushang machen, dass sich derjenige welcher doch schnellstmöglich melden sollte. Bin ich ja gespannt drauf, wer das war. Und ob er auch die verursachten Kosten zahlt?
Nun haben nicht alle Mieter Interesse an ihrem Keller, was ich ja gar nicht verstehe, irgendwo muss das Gerümpel doch hin.
Beim letzten Mieterwechsel wurde eines dieser Kellerabteile mal wieder auf Kosten des Vermieters entrümpelt und der Mieter gebeten, ein Schloss vorzuhängen, egal, ob er den Keller nutzt oder nicht.
Wir kamen bei der letzten Wohnungsabnahme in den Keller und der Mieter gestand, sein Abteil nie benutzt zu haben. Wir kamen bei seinem Kellerabteil an und dieses war nicht nur mit Autoreifen sowie einem Fahrrad zugestellt, sondern sogar verschlossen.
Tja, was blieb übrig: Keller durch den Hausmeister aufbrechen lassen, Reifen und Fahrrad woanders sicherstellen und einen Aushang machen, dass sich derjenige welcher doch schnellstmöglich melden sollte. Bin ich ja gespannt drauf, wer das war. Und ob er auch die verursachten Kosten zahlt?
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
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09:58
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Zuletzt bearbeitet am 01.12.2005 12:49
Tags für diesen Artikel: Keller, Vorhängeschloss
Dienstag, 29. November 2005
Wohnungen gewechselt
Irgendwie verschätze ich mich immer noch mit dem zeitlichen Aufwand, den eine Wohnungsabnahme oder -übergabe verursacht. Oder ich bin zu geschwätzig. 
Gestern ist es für einige Kandidaten eine Stunde geworden, inklusive einem noch zu unterschreibenden Mietvertrag war ich dann um 6 glücklich wieder zu Hause.
Jetzt muss ich noch jede Menge Reparaturen und andere Dinge veranlassen, Wohnungsübergaben gehen trotz Vorabnahmen doch irgendwie nie so ganz reibungslos über die Bühne.
Die Haustür ist zwar nicht insgesamt kaputt, aber durch einen gewaltsam eingebrachten Keil gespalten worden, ein Stück davon hing noch drin. Muss geleimt und gestrichen werden, dann hoffen, dass es wenigstens bis zum nächsten Keil hält. Derjenige welche war nicht herauszufinden, obwohl wir jeden angesprochen haben, der uns über den Weg lief.
In Wohnung Nr. 1 gab es mehrere Flecken auf dem Linoleum, nicht nur einen. Das passiert, wenn Blumentöpfe ohne Untersetzer auf dem Boden stehen. Dass aber auch eine Fussmatte so stark abfärbt, hätte ich nicht gedacht. Nebenbei habe ich eine ziemlich verkratzte Stelle übersehen, die mir erst bei der Übergabe an den neuen Mieter aufgefallen ist. Nun steht sie nicht im Abnhameprotokoll, dafür aber die Flecken.
In Wohnung Nr. 2 hat irgendjemand so gut gestrichen, dass sich die eine Zimmertür weder schliessen noch der Schlüssel im Schloss drehen lässt. Seit drei Umzügen schleppe ich eine an einer Stelle mit mehreren Löchern versehene Balkontür im Protokoll mit. Scheint niemanden zu stören. Ob die Elektrogeräte der Einbauküche noch funktionieren, konnte ich nicht testen, da der Mieter bereits den Strom hatte abstellen lassen. Das ist auch plöd.
Im Gewölbekeller kann man sich verlaufen. Und stösst auf jede Menge Spinnweben. Und Spinnen!
Unser Künstler hatte weder den Schrott aus dem Vorgarten geräumt, noch die Treppenstufe instandgesetzt. Dafür verteilte er weiteren Schrott im Treppenhaus, kaputte Bettgestelle hie und da. Im Keller fanden wir Teile einer Grossküche, z.B. eine Fritteuse. Da ich gerade mit anderen Sachen beschäftigt war, konnte ich den Künstler nicht fragen, welche Lichtskulptur er denn aus einer Edelstahlfritteuse zu basteln gedenkt.
Gestern ist es für einige Kandidaten eine Stunde geworden, inklusive einem noch zu unterschreibenden Mietvertrag war ich dann um 6 glücklich wieder zu Hause.
Jetzt muss ich noch jede Menge Reparaturen und andere Dinge veranlassen, Wohnungsübergaben gehen trotz Vorabnahmen doch irgendwie nie so ganz reibungslos über die Bühne.
Die Haustür ist zwar nicht insgesamt kaputt, aber durch einen gewaltsam eingebrachten Keil gespalten worden, ein Stück davon hing noch drin. Muss geleimt und gestrichen werden, dann hoffen, dass es wenigstens bis zum nächsten Keil hält. Derjenige welche war nicht herauszufinden, obwohl wir jeden angesprochen haben, der uns über den Weg lief.
In Wohnung Nr. 1 gab es mehrere Flecken auf dem Linoleum, nicht nur einen. Das passiert, wenn Blumentöpfe ohne Untersetzer auf dem Boden stehen. Dass aber auch eine Fussmatte so stark abfärbt, hätte ich nicht gedacht. Nebenbei habe ich eine ziemlich verkratzte Stelle übersehen, die mir erst bei der Übergabe an den neuen Mieter aufgefallen ist. Nun steht sie nicht im Abnhameprotokoll, dafür aber die Flecken.
In Wohnung Nr. 2 hat irgendjemand so gut gestrichen, dass sich die eine Zimmertür weder schliessen noch der Schlüssel im Schloss drehen lässt. Seit drei Umzügen schleppe ich eine an einer Stelle mit mehreren Löchern versehene Balkontür im Protokoll mit. Scheint niemanden zu stören. Ob die Elektrogeräte der Einbauküche noch funktionieren, konnte ich nicht testen, da der Mieter bereits den Strom hatte abstellen lassen. Das ist auch plöd.
Im Gewölbekeller kann man sich verlaufen. Und stösst auf jede Menge Spinnweben. Und Spinnen!
Unser Künstler hatte weder den Schrott aus dem Vorgarten geräumt, noch die Treppenstufe instandgesetzt. Dafür verteilte er weiteren Schrott im Treppenhaus, kaputte Bettgestelle hie und da. Im Keller fanden wir Teile einer Grossküche, z.B. eine Fritteuse. Da ich gerade mit anderen Sachen beschäftigt war, konnte ich den Künstler nicht fragen, welche Lichtskulptur er denn aus einer Edelstahlfritteuse zu basteln gedenkt.
Geschrieben von Martina Preuss
in Wohnungswechsel
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08:54
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Zuletzt bearbeitet am 01.12.2005 12:45
Montag, 8. August 2005
Im Keller steht was rum
Wir haben einen grosszügigen Keller mit grossem Fahrradkeller und Extra-Abstellplatz für Kinderwagen, bequem über die Kellerrampe zu erreichen. Die Kellerflure sind geräumig und haben ein paar Nischen.
Und obwohl jeder seinen eigenen Raum hat - die Sachen irgendwo fallen zu lassen, scheint doch viel schöner zu sein.
Da wachsen die Fahrräder langsam aus dem Fahrradkeller raus und pflanzen sich fast unbemerkt auf den Fluren und Eingängen fort, da landen Kindersitze und jede Menge Spielzeug und Plastiktüten dort, wo eigentlich die Kinderwagen stehen sollten, da stehen plötzlich Möbel, Kühlschränke, Betten in den Nischen, die auch nach Jahren noch sehnsüchtig auf den nächsten Sperrmüll (den man bei uns selbst bestellen muss) oder einen neuen Besitzer warten.
Das beste war bisher eine Familie, die hatten schon Monate vor ihrem Auszug Kisten und Kästen für den Umzug gesammelt. Wo haben sie es gestapelt? Vor dem Keller anderer Mieter, die nun mit ihren Klamotten nicht mehr so recht Zugang dazu hatten.
Ich spreche also die Mieter darauf an, schon allein wegen der Feuergefahr muss ich das tun, und schlage vor, den Nachbarn zu fragen, ob sie dessen leerstehenden Kellerraum benutzen dürfen. Was machen sie? Sie schleppen die Kisten in den ebenfalls für jeden zugänglichen Elektrokeller und stellen noch ein zwei Möbel dazu ...
Argh!
Und obwohl jeder seinen eigenen Raum hat - die Sachen irgendwo fallen zu lassen, scheint doch viel schöner zu sein.
Das beste war bisher eine Familie, die hatten schon Monate vor ihrem Auszug Kisten und Kästen für den Umzug gesammelt. Wo haben sie es gestapelt? Vor dem Keller anderer Mieter, die nun mit ihren Klamotten nicht mehr so recht Zugang dazu hatten.
Ich spreche also die Mieter darauf an, schon allein wegen der Feuergefahr muss ich das tun, und schlage vor, den Nachbarn zu fragen, ob sie dessen leerstehenden Kellerraum benutzen dürfen. Was machen sie? Sie schleppen die Kisten in den ebenfalls für jeden zugänglichen Elektrokeller und stellen noch ein zwei Möbel dazu ...
Argh!
Geschrieben von Martina Preuss
um
10:56
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Zuletzt bearbeitet am 08.08.2005 11:26
(Seite 1 von 1, insgesamt 7 Einträge)

Kommentare
Mo, 26.07.2010 14:35
Moderne Deportation. Zeigt an, daß die Deutschen ihr Herrenm enschentum noch nicht ganz abg elegt haben.
Mo, 26.07.2010 14:32
Ewig das Gemeckere, schliessli ch war doch das Wasser für die Toilettenspülung und das Toil ettenpapier kostenlos.
Mi, 23.06.2010 15:36
Tele** hat der ** mit getei lt welcher Mieter, erst mal o hne Namen, Wohnung Nr.sowieso hat kein Kabel. Daraufh [...]
Di, 18.05.2010 23:54
Da nicht nur eine Mietpartei, sondern dank Funkvernetzung da s ganze Haus aufschrecken täte , hoffe ich jedenfalls, [...]
Di, 18.05.2010 19:40
Mir könnte man das schwer verk aufen: 1,50 Euro mehr pro Mona t und dafür 2-3 mal im Jahr zw ischen 2 und 5 Uhr nacht [...]