Damit lässt sich leider für das laufende Jahr nicht rechnen, denn eine neue Preisregelung für das Netz sieht seit Januar einen erhöhten Grundpreis - ungefähr das 2,5fache - und einen ebenfalls saftig erhöhten Arbeitspreis - von 2,096 Cent auf 4,8 Cent/kWh - vor.
Jedes Quartal findet eine durchaus komplizierte Neuberechnung der Preise statt, über die der Verbraucher erst mit der nächsten Jahresabrechnung informiert wird - und dann wahrscheinlich vom Stuhl fällt.
Ob das Verteilen der Berechnungsformel und der lapidare Hinweis, dass zur Berechnung Heizölpreisindex, Erdgaspreisindex und Fernwärmepreisindex herangezogen werden, die man sich beim Statistischen Bundesamt abholen kann, als Information überhaupt ausreichend ist?
Ärgerlicherweise ist dem Verbraucher mit dem (damals "verordneten") Anschluss an die Fermwärmestation sowieso jegliche Handlungsfreiheit genommen worden und ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter unmöglich.
Es heisst also: entweder frieren oder blechen, blechen, blechen.
Frage mich, wie man das Hartz IV Empfängern verkaufen soll, da die Heizkosten seit einiger Zeit nicht mehr übernommen werden, sondern aus dem Mietgeld herausfallen.

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