Artikel mit Tag Feuchtigkeit
Dienstag, 20. Januar 2009
Letzte Woche war mal wieder ein Besuch im Kasseler Haus angezeigt.
Ein Erdgeschoss-Mieter hat Feuchtigkeit in einigen Aussenwänden, die erste Vermutung, sie würde aus dem verputzten (und nun nicht mehr ausatmen könnenden) Keller aufsteigen, erwies sich als falsch. Der Keller ist erstens unverputzt, und zweitens ziemlich trocken.
Bei der Gelegenheit bemerkt, dass unser Künstler weiterhin fleissig den Keller mit seinen noch zu verwertenden Objekten zustellt.
Zwei Mietparteien wollen ausziehen, eine Familie ins eigene Haus, eine andere Partei zieht in eine andere Stadt. Bei letzterer, die schon sehr lange im Haus wohnte, muss ein bisschen was in der Wohnung getan werden, das Bad wird z.B. komplett saniert. Aber ansonsten waren beides sehr gepflegte Wohnungen, was man heute ja auch nicht mehr jeden Tag sieht.
Vom Hausmeister wurde berichtet, dass die mit vermietete Einbauküche in einer anderen Wohnung, von einem Studenten bewohnt, in einem erbärmlichen Zustand sein soll. Das gibt Ärger, zumal die Küche neu eingebaut wurde.
Im Treppenhaus bemerkt, dass unser Künstler weiterhin fleissig den Hausflur seiner Etage mit Objekten und - ganz neu - riesigen Pflanzen vollstellt. Das gibt auch Ärger, versprochen.
Zum versöhnlichen Abschluss wurden wir aber noch zu einer Tasse Tee und selbstgebackenem Kuchen eingeladen. Das gibt keinen Ärger, das gibt ein Danke schön.
Mittwoch, 21. März 2007
Heute vormittag sind wir mit einem Gutachter durch eine Wohnung gegangen, deren Mieter seit ihrem Einzug im Winter über Kondenswasser an den Fenstern und entsprechende Schimmelbildung klagten.
Wir hatten schon mehrfach die Baufirma in der Wohnung, die keinen Baumangel festgestellt hatten und den aufgetretenen Schimmel lediglich "malerisch" beseitigten.
Nun war der letzte Winter so mild, dass die Mieter über keine gravierenden Probleme berichteten, aber in den wenigen Tagen, die es jetzt knackig kalt war, trat das Feuchtigkeitsproblem erneut auf und auch der Schimmel bildete sich ratzfatz wieder.
Ein Gutachter bzw. eine neutrale Institution musste also her, um der Ursache dafür endlich auf den Grund zu gehen.
Natürlich war es eine Lüftungsproblem. Aber entgegen der landläufigen Meinung viel lüften hilft viel, klärte uns der Gutachter darüber auf, dass häufiges, langes Lüften sogar kontraproduktiv sein kann, vor allem an kalten Tagen.
Täglich müssen zwar ca. 2,5 l Feuchtigkeit pro Person "entlüftet" werden, aber wenn zu lange gelüftet wird, kühlen z.B. Möbel ordentlich aus und speichern damit die Feuchtigkeit der kalten (feuchten) Aussenluft.
Daher sollte mehrfach am Tag kurz gelüftet werden, um tatsächlich nur die Luft auszutauschen und nicht die Räume runterzukühlen.
Was aber tun, wenn man den ganzen Tag nicht zu Hause ist, die feuchtigkeitsschwangere Luft aber raus muss?
Wir haben nun eine Lösung gefunden, die so simpel ist, dass ich es erst gar nicht glauben konnte:
im Gäste-WC dieser Wohnung gibt es, da ohne Fenster, einen Lüfter, der immer dann anspringt, wenn das Licht angemacht wird. Wir werden die Elektrik voneinander entkoppeln, dann kann der Mieter den Lüfter tagsüber laufen lassen und soll - tatsächlich - seine Feuchtigkeitsprobleme damit los sein. Lüften müsse er dann im Winter nur noch, um Gerüche entweichen zu lassen. Sagte der Gutachter.
Der durch den durchlaufenden Lüfter verursachte Stromverbrauch würde durch die eingesparten Heizkosten locker wieder wettgemacht. Sagte der Gutachter.
Ich bin sehr gespannt.
Montag, 13. Februar 2006
Für die Mietpartei mit den Feuchtigkeitsproblemen in ihrer Wohnung habe ich noch einmal einen Malerauftrag zur Beseitigung der Schäden erteilt.
Chef meinte richtigerweise, er wolle nicht schuld sein, wenn das in der Wohnung lebende Kind durch den aufgetretenen Schimmel in Mitleidenschaft gezogen wird.
Allerdings bezweifele ich, dass wir diese Aktion alle halbe Jahre bzw. jeden Winter auf Kosten des Eigentümers durchführen werden, weil die Baufirma bautechnische Mängel inzwischen ausgeschlossen hat.
Erstmal egal, niemand soll krank werden, deshalb ging der Auftrag raus und als ich dem Handwerksbetrieb den Namen mitteilte, wurde gefragt: Ach, der Musiker?
Nein , entgegnete ich, der Kampfsportler.
Woraufhin der Malermeister kurz schluckte und dann trocken meinte: Also keine dummen Sprüche und keine Witze über die Grossmutter.
Wir waren uns allerdings schnell einig, dass die meisten Kampfsportler im Laufe ihrer Ausbildung eine gute Beherrschung erlernen und nicht oft ausrasten.
Donnerstag, 9. Februar 2006
Unser Haus ist noch nicht alt, dafür aber untenrum undicht. D.h. bei Sturm und Regen hat es die unartige Angewohnheit, den Keller an einer Stelle einzunässen.
Das ist nicht schön und die Gelegenheiten, nach der Ursache zu forschen bzw. die undichte Stelle zu beseitigen, sind zeitlich begrenzt, da die Gewährleistungsbürgschaft jetzt ausläuft.
Deshalb hatte ich heute morgen bereits den Haus-Arzt im Keller, der die bewussten Ecken ableuchtete, hier und da etwas herauskratzte, von Sperrpappe und Löcher bohren sprach und dann mit dem Schlagbohrhammer zur Tat schritt.
Wenn ich heute nachmittag nach Hause komme, sind die Löcher mit Polyurethanschaum aufgefüllt und das Haus hoffentlich dicht.
Meine unschuldige Frage, ob das von aussen irgendwo eindringende und im Keller austretende Wasser sich dann nicht einfach einen anderen Weg suchen wird, wurde mit Hinweis auf die Sperrpappe, die noch einmal über der ersten Steinreihe angebracht wurde, verneint.
Da bin ich ja gespannt.
Mittwoch, 25. Januar 2006
In den Keller unseres Hauses, also in dem ich wohne, läuft bei Regen immer noch Wasser. Die Abdichtung der Balkontritte hat nicht wirklich was gebracht und langsam sind wir alle mit Latein am Ende und haben keine Ahnung mehr, wo man noch nach der Ursache fahnden sollte.
Ein Mieter sprach mich gestern an, bei ihnen stünde erneut jeden Morgen das Wasser auf den Fensterscheiben/-brettern und der Schimmel würde wiederkommen. Dabei habe ich letztes Jahr mehrmals die Baufirma mit der Ursachenforschung beauftragt, die auch neu gemalert, abgedichtet und was weiss ich alles gemacht haben.
Was mich wundert: keine andere Mietpartei im Haus hat solche Probleme, sogar von den Vormietern dieser Wohnung ward nie etwas wegen Feuchtigkeit vernommen.
Nun rufe ich zum wiederholten Mal die Baufirma an und bitte, dass sie sich das Drama einmal life frühmorgens vor Ort angucken. Und warte ab, was dabei rauskommt.
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Kommentare
Mo, 08.03.2010 10:31
Standard sind natürlich mittle rweile dreifach Verglasungen, jedoch stehe ich dieser therme tischen Abriegelung gera [...]
Mi, 17.02.2010 12:10
Zwei relativ einfach zu beseit igende Schwachstellen wurden g efunden, einmal eine Heizkörpe rnische, einmal ein Fens [...]
Di, 16.02.2010 16:26
Die Fenster werden wohl die me iste Kälte mit reinbringen. Au ch wenn die Fenster doppelt is oliert sind, wird dort i [...]
Di, 09.02.2010 21:57
Mit Anfahrt aus Göttingen hat der Spass über 250 € gekostet, da sind 79 € wirklich ein seh r guter Preis. Ich habe [...]
Di, 09.02.2010 11:14
Was kostet diese Thermografie bei euch ? Bei uns bieten dies auch gerade die Stadtwerke fü r 79 Euro an und ich den [...]