Seit gestern morgen klingelt praktisch ununterbrochen das Telefon wegen der Minijob-Stellenanzeige.
Ich habe Chef inzwischen geraten, eine Ansage auf den AB zu sprechen und nicht mehr ans Telefon zu gehen. Zumal die Stelle heute morgen definitiv vergeben wurde.
Das erneute Schalten der Anzeige fuer Samstag habe ich ausserdem gestern schon rueckgaengig gemacht.
Ich konnte mir im Leben nicht vorstellen, dass wirklich so viele Leute Interesse an einem derart kleinen Minijob haben wuerden. Wieviele davon auf "Schwarzarbeit" spekulieren, weiss ich natuerlich auch nicht.
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Donnerstag, 15. September 2005
Telefonitis
Geschrieben von Martina Preuss
in In eigener Sache
um
13:39
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Zuletzt bearbeitet am 15.09.2005 13:44
Tags für diesen Artikel: Aushilfe
Mittwoch, 14. September 2005
Ansturm auf Minijob
Da unser bisheriger Gaertner fuer zwei Haeuser, prraktischerweise in einem der Haeuser wohnend, wegen Krankheit dauerhaft ausfaellt, wir innerhalb der Mietergemeinschaft aber keinen passenden Nachfolger fanden, mussten wir uns was anderes ueberlegen, und so habe ich eine Anzeige geschaltet.
Seit heute morgen klingelt hier fast ununterbrochen das Telefon mit Bewerberanfragen, dabei handelt es sich wirklich um einen wegen geringer Arbeitszeit auch nur gering bezahlten Minijob. Zwei Bewerber, die Erfahrung vorweisen konnten, haben sich auch bereits persoenlich vorgestellt, der eine aufgeschlossen und interessiert, der andere eher mutlos und ein wenig eingeschuechtert wirkend, so, als truege er eine Ablehnung im vorauseilenden Gehorsam schon bei sich.
Heute nachmittag werde ich beide noch durch unsere Gaerten fuehren, aber ich habe schon mit dem Vermieter gesprochen und die Entscheidung faellt wirklich sehr schwer. Am liebsten wuerden wir beide einstellen, aber dafuer ist der Job wirklich zu klein.
Am allerliebsten wuerde ich aber den Beratern des Arbeitsamtes mal kaeftig vors Schienbein treten, dass sie sich anscheinend so wenig um die persoenliche und berufliche Staerkung von Arbeitssuchenden kuemmern, sondern diese einfach dem Arbeitsmarkt zum Frass vorwerfen. Derart geknickt vorgetragene Bewerbungen, wie ich es z.T. heute erlebt habe, sollten nicht vorkommen, dann waere unter Umstaenden auch die Vermittlungsquote etwas besser. Menschen einfach nur unpersoenlich zu verwalten und zu verschieben, dadurch ihr Selbstvertrauen zu untergraben, da liegt doch im System einiges im argen.
Seit heute morgen klingelt hier fast ununterbrochen das Telefon mit Bewerberanfragen, dabei handelt es sich wirklich um einen wegen geringer Arbeitszeit auch nur gering bezahlten Minijob. Zwei Bewerber, die Erfahrung vorweisen konnten, haben sich auch bereits persoenlich vorgestellt, der eine aufgeschlossen und interessiert, der andere eher mutlos und ein wenig eingeschuechtert wirkend, so, als truege er eine Ablehnung im vorauseilenden Gehorsam schon bei sich.
Heute nachmittag werde ich beide noch durch unsere Gaerten fuehren, aber ich habe schon mit dem Vermieter gesprochen und die Entscheidung faellt wirklich sehr schwer. Am liebsten wuerden wir beide einstellen, aber dafuer ist der Job wirklich zu klein.
Am allerliebsten wuerde ich aber den Beratern des Arbeitsamtes mal kaeftig vors Schienbein treten, dass sie sich anscheinend so wenig um die persoenliche und berufliche Staerkung von Arbeitssuchenden kuemmern, sondern diese einfach dem Arbeitsmarkt zum Frass vorwerfen. Derart geknickt vorgetragene Bewerbungen, wie ich es z.T. heute erlebt habe, sollten nicht vorkommen, dann waere unter Umstaenden auch die Vermittlungsquote etwas besser. Menschen einfach nur unpersoenlich zu verwalten und zu verschieben, dadurch ihr Selbstvertrauen zu untergraben, da liegt doch im System einiges im argen.
Geschrieben von Martina Preuss
um
14:45
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Zuletzt bearbeitet am 15.09.2005 13:39
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