Tscha, nu weiss auch der kleine Hausverwalter, warum beim derzeit reichweitenstaerksten Immobilienportal in letzter Zeit sowohl die Preise anzogen als auch die - ich sach mal - Logistik in gewinnbringender Weise angepasst wurde.
Es werden wohl Massnahmen zur Unterstuetzung des Verkaufspreises gewesen sein ...
Wenn das tatsaechlich so ist, dann sollte das Portal sich jetzt doch genauso fix wieder auf ein fuer Kunden ertaeglicheres Preisniveau begeben, meine ich.
[Deutsche Telekom uebernimmt Immobilienscout]
Montag, 17. September 2007
Telekom kauft Immobilienscout24
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 17.09.2007 12:30
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Montag, 26. Februar 2007
Eine Rechnung
Juchhu, einer der Haus- und Grundeigentuemerverbaende, bei dem wir Mitglied sind, hat nach schriftlichen Nachfragen in den letzten 4 Jahren jetzt beschlossen, uns wieder automatisch Rechnungsbelege ueber gezahlte Mitgliedsbeitaege zukommen zu lassen.
Ganz freiwillig.
Ganz freiwillig.
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 26.02.2007 10:45
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Donnerstag, 21. Dezember 2006
Statt Weihnachtskarte
Statt einer Weihnachtskarte fuer uns als Kunden, fuer die sie im vergangenen Jahr immerhin null, nada, gar nichts in Sachen Inkasso erreicht haben, schickt uns die Firma eine weitere Schlussrechnung, die mit dem Vorwurf mangelnder Zusammenarbeit gewuerzt wurde.
Ich weiss nicht so recht, ob ich darueber lachen oder lieber eine wuetende Antwort verfassen soll. Weil wir dem in den letzten zwei Briefen gemachten Vorschlag gefolgt sind, und uns nicht mehr gemeldet haben, sind die Damen und Herren Inkasso also gezwungen, durch unser Verschulden den Fall zu schliessen.
Ja, wo san mer denn? Die Inkassofirma hat es doch noch nicht einmal fertig gebracht, den Schuldner ueberhaupt ausfindig zu machen ...
Ich weiss nicht so recht, ob ich darueber lachen oder lieber eine wuetende Antwort verfassen soll. Weil wir dem in den letzten zwei Briefen gemachten Vorschlag gefolgt sind, und uns nicht mehr gemeldet haben, sind die Damen und Herren Inkasso also gezwungen, durch unser Verschulden den Fall zu schliessen.
Ja, wo san mer denn? Die Inkassofirma hat es doch noch nicht einmal fertig gebracht, den Schuldner ueberhaupt ausfindig zu machen ...
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 21.12.2006 10:17
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Mittwoch, 13. Dezember 2006
Spass mit Inkasso
In der Inkassofirma weiss scheinbar der eine nicht, was der andere gerade getan hat. Oder es kursieren mehrere Versionen eines Kunden im Hause, die alle ihr Eigenleben fuehren - nebst den Sachbearbeitern natuerlich.
Anders kann ich es mir nicht erklaeren, dass wir zwar fuer einen Fall vor kurzem darauf hingewiesen wurden, dass die Verjaehrung eingetreten ist und der Fall ad acta gelegt wird, sofern wir keinen Einspruch erheben, vor kurzem sogar die Schlussrechnung dazu erstellt wurde, dass wir aber heute ein Fax erhalten haben, in dem wir darueber informiert werden, dass genau dieser Schuldner jetzt in die 2. Mahnstufe aufgenommen wird. Man wolle jetzt versuchen, eine Zahlung per schriftlicher oder telefonischer Kontaktaufnahme zu erreichen.
Wie bitte? Haben die zu lange auf der Weihnachtsfeier gesessen?
Anders kann ich es mir nicht erklaeren, dass wir zwar fuer einen Fall vor kurzem darauf hingewiesen wurden, dass die Verjaehrung eingetreten ist und der Fall ad acta gelegt wird, sofern wir keinen Einspruch erheben, vor kurzem sogar die Schlussrechnung dazu erstellt wurde, dass wir aber heute ein Fax erhalten haben, in dem wir darueber informiert werden, dass genau dieser Schuldner jetzt in die 2. Mahnstufe aufgenommen wird. Man wolle jetzt versuchen, eine Zahlung per schriftlicher oder telefonischer Kontaktaufnahme zu erreichen.
Wie bitte? Haben die zu lange auf der Weihnachtsfeier gesessen?
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 13.12.2006 14:20
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Dienstag, 18. Juli 2006
Inkasso auf dem Pruefstand
Vor einem Jahr haben wir einen Vertrag mit einem Inkasso-Unternehmen abgeschlossen, das zwei Faelle mit mehreren Tausend Euro Mietschulden bearbeiten sollte. Jaehrlich wird ein nicht ganz unbedeutender Beitrag fuer die Taetigkeit des Inkassounternehmens erhoben.
Nun haben wir alle Unterlagen schon sehr laengst ruebergereicht, sind aber nach langer Zeit vom Inkassounternehmen erst heute auf telefonische Nachfrage unsererseits mal wieder ueber den Stand der Dinge informiert worden.
Und dieser Stand ist nicht sonderlich erfreulich: in einem Fall ist der Ex-Mieter zwar polizeilich nicht mehr gemeldet, laeuft aber noch in dieser Stadt herum; im anderen Fall hat der Ex-Mieter zum soundsovielten Mal sowohl den Nachnamen als auch den Wohnort durch Heirat gewechselt; beide wurden bisher vom Inkassounternehmen nicht aufgefunden. Und da frage ich mich schon: was haben die eigentlich monatelang gemacht? Die Unterlagen in der Rechercheabteilung weichgekocht?
Letzthin traf die neue Jahresrechnung ein. Wir haben diese zwar bezahlt, aber gleichzeitig den Vertrag gekuendigt. Und das auch heute telefonisch angekuendigt. Dann wollen wir mal sehen, ob sie in den naechsten 12 Monaten doch noch in der Lage sind, das Geld wenigstens zum Teil wieder reinzubringen ...
Nun haben wir alle Unterlagen schon sehr laengst ruebergereicht, sind aber nach langer Zeit vom Inkassounternehmen erst heute auf telefonische Nachfrage unsererseits mal wieder ueber den Stand der Dinge informiert worden.
Und dieser Stand ist nicht sonderlich erfreulich: in einem Fall ist der Ex-Mieter zwar polizeilich nicht mehr gemeldet, laeuft aber noch in dieser Stadt herum; im anderen Fall hat der Ex-Mieter zum soundsovielten Mal sowohl den Nachnamen als auch den Wohnort durch Heirat gewechselt; beide wurden bisher vom Inkassounternehmen nicht aufgefunden. Und da frage ich mich schon: was haben die eigentlich monatelang gemacht? Die Unterlagen in der Rechercheabteilung weichgekocht?
Letzthin traf die neue Jahresrechnung ein. Wir haben diese zwar bezahlt, aber gleichzeitig den Vertrag gekuendigt. Und das auch heute telefonisch angekuendigt. Dann wollen wir mal sehen, ob sie in den naechsten 12 Monaten doch noch in der Lage sind, das Geld wenigstens zum Teil wieder reinzubringen ...
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 18.07.2006 21:29
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Donnerstag, 13. Oktober 2005
Kosten-Nutzen-Verhaeltnis
Vorhin habe ich die Strom-Rechnung fuer den Leerstand einer Wohnung bearbeitet. Bei e.on gibt es einen sog. Eigentuemer-Tarif fuer Leerstaende, der darin besteht, dass keine Grundgebuehren faellig sind, sondern ein etwas hoeherer Pauschalpreis pro verbrauchter kWh.
Fuer einen Monat Leerstand habe ich soeben den Wahnsinnsbetrag von 50 Cent angewiesen.
Das ergibt mit Porto, Material, Zeitaufwand keinen schlechten Overhead, der mischkalkuliert wird.
Fuer einen Monat Leerstand habe ich soeben den Wahnsinnsbetrag von 50 Cent angewiesen.
Das ergibt mit Porto, Material, Zeitaufwand keinen schlechten Overhead, der mischkalkuliert wird.
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 13.10.2005 21:34
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Freitag, 7. Oktober 2005
Zahlungen ueber Zahlungen
Heute ist ein guter (Zahl-)Tag:
Der eine Mieter ist inklusive der Betriebskostenabrechnung fuer 2004 mit dem heutigen Tag seine Mietschulden los.
Der andere Ex-Mieter hat einen nahen Angehoerigen gefunden, der seine doch nicht unerheblichen Mietschulden mit einem Schlag beglichen hat. Der Vermieter ist sogar fast bereit, bei der fuer dieses Haus noch nicht fertigen Betriebskostenabrechnung fuer 2004 zwei Augen zuzudruecken und auf eine evt. Nachforderung zu verzichten, sofern die Abrechnung keinen allzu grossen Ausreisser ergibt.
Vorgestern war kein so guter (Zahl-)Tag:
Ein ehemaliger Mieter, dessen Mietschulden z.Zt. in den Haenden des Inkasso-Unternehmens ruhen, hat letztes Jahr schon wieder die eidesstattliche Versicherung abgeben. Besitzt aber drei Girokonten, Kontostand allerdings (noch) unbekannt. Wenn man bedenkt, dass die Geldfluesse dieses Herrn vor Jahren bereits Thema einer Untersuchung bei der hiesigen Polizei waren - vielleicht sollten wir doch eine Kontopfaendung versuchen?
Ich schuettele jedoch immer noch den Kopf ueber die nun schon dritte bestaetigte Ehe inklusive Trennung, die dieser Mann vorweisen kann. Ich habe ihn damals kennengelernt und war weder vom Aussehen noch vom Charme beeindruckt, eher im Gegenteil. Chef meint, vielleicht haette er andere Qualitaeten gehabt, aber das wage ich mir gar nicht naeher vorzustellen.
Der eine Mieter ist inklusive der Betriebskostenabrechnung fuer 2004 mit dem heutigen Tag seine Mietschulden los.
Der andere Ex-Mieter hat einen nahen Angehoerigen gefunden, der seine doch nicht unerheblichen Mietschulden mit einem Schlag beglichen hat. Der Vermieter ist sogar fast bereit, bei der fuer dieses Haus noch nicht fertigen Betriebskostenabrechnung fuer 2004 zwei Augen zuzudruecken und auf eine evt. Nachforderung zu verzichten, sofern die Abrechnung keinen allzu grossen Ausreisser ergibt.
Vorgestern war kein so guter (Zahl-)Tag:
Ein ehemaliger Mieter, dessen Mietschulden z.Zt. in den Haenden des Inkasso-Unternehmens ruhen, hat letztes Jahr schon wieder die eidesstattliche Versicherung abgeben. Besitzt aber drei Girokonten, Kontostand allerdings (noch) unbekannt. Wenn man bedenkt, dass die Geldfluesse dieses Herrn vor Jahren bereits Thema einer Untersuchung bei der hiesigen Polizei waren - vielleicht sollten wir doch eine Kontopfaendung versuchen?
Ich schuettele jedoch immer noch den Kopf ueber die nun schon dritte bestaetigte Ehe inklusive Trennung, die dieser Mann vorweisen kann. Ich habe ihn damals kennengelernt und war weder vom Aussehen noch vom Charme beeindruckt, eher im Gegenteil. Chef meint, vielleicht haette er andere Qualitaeten gehabt, aber das wage ich mir gar nicht naeher vorzustellen.
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Zuletzt bearbeitet am 07.10.2005 11:02
Mittwoch, 31. August 2005
Rechenkuenstler
Die ersten zwei Angebote fuer den Pavillon sind eingetroffen. Muss alles genau geprueft werden.
Beim Vergleich faellt auf: Der eine hat nur ein achteckiges Bankelement berechnet, der andere dagegen mehrere, und zwar - man lese und staune - sieben.
Mal abgesehen davon, dass die Bank so fast genausoviel kostet wie der halbe Pavillon drumherum - ich haette mir zu gerne demonstrieren lassen, wie jemand aus den dabei angenommenen sieben (rechteckigen) Einzelbank-Elementen ein Achteck zusammenstellt.
(Ich kann es mir natuerlich trotzdem denken: da fehlt ein Element, weil ein "Einstieg" geplant ist. Die Frage nach dem hohen Preis bleibt allerdings.)
Beim Vergleich faellt auf: Der eine hat nur ein achteckiges Bankelement berechnet, der andere dagegen mehrere, und zwar - man lese und staune - sieben.
Mal abgesehen davon, dass die Bank so fast genausoviel kostet wie der halbe Pavillon drumherum - ich haette mir zu gerne demonstrieren lassen, wie jemand aus den dabei angenommenen sieben (rechteckigen) Einzelbank-Elementen ein Achteck zusammenstellt.
(Ich kann es mir natuerlich trotzdem denken: da fehlt ein Element, weil ein "Einstieg" geplant ist. Die Frage nach dem hohen Preis bleibt allerdings.)
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Zuletzt bearbeitet am 31.08.2005 13:51
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Dienstag, 19. Juli 2005
Inkasso ist ein Reizwort
Nicht nur in Schuldenkreisen.
Wir haben nun doch probeweise einen Vertrag mit dem Inkassounternehmen abgeschlossen und wollen zumindest bei zwei Faellen versuchen, bei denen es sich um hoehere Summen handelt, noch etwas Geld eintreiben zu lassen.
Letzte Woche war ich damit beschaeftigt, soviel an Informationen ueber die beiden Mieter zusammenzutragen, wie ich nur kann, damit die Recherche nach dem Aufenthalt wenigstens eine gewisse Aussicht auf Erfolg hat, da der eine in Europa, der andere irgendwo in Kassel unbekannt verzogen ist.
Na, jedenfalls, als das Inkassobuero den Mitgliedsbeitrag fuer das Probejahr abbuchen wollte, ist der Bankberater beim Stichwort "Inkasso" sofort hellhoerig geworden und hat die Abbuchung erstmal in die Warteschleife geschickt, bis von uns gruenes Licht kam. Braves Bank.
Übrigens, gestern keine Anrufe wegen meines verstopften Briefes von Freitag. Eigentlich ueberhaupt keine Anrufe. Sommerloch halt.
Wir haben nun doch probeweise einen Vertrag mit dem Inkassounternehmen abgeschlossen und wollen zumindest bei zwei Faellen versuchen, bei denen es sich um hoehere Summen handelt, noch etwas Geld eintreiben zu lassen.
Letzte Woche war ich damit beschaeftigt, soviel an Informationen ueber die beiden Mieter zusammenzutragen, wie ich nur kann, damit die Recherche nach dem Aufenthalt wenigstens eine gewisse Aussicht auf Erfolg hat, da der eine in Europa, der andere irgendwo in Kassel unbekannt verzogen ist.
Na, jedenfalls, als das Inkassobuero den Mitgliedsbeitrag fuer das Probejahr abbuchen wollte, ist der Bankberater beim Stichwort "Inkasso" sofort hellhoerig geworden und hat die Abbuchung erstmal in die Warteschleife geschickt, bis von uns gruenes Licht kam. Braves Bank.
Übrigens, gestern keine Anrufe wegen meines verstopften Briefes von Freitag. Eigentlich ueberhaupt keine Anrufe. Sommerloch halt.
Geschrieben von Martina Preuss
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Zuletzt bearbeitet am 19.07.2005 08:03
Mittwoch, 13. Juli 2005
Kein pfaendbares Vermoegen
So teilt es der Rechtsanwalt mit, der damals unsere allererste Zwangsaeumung eines Mieters betreut hat.
Der Gerichtsvollzieher ist mit einem riesigen Umzugslaster und drei oder vier Moebelpackern angerueckt, dabei hatte der Mieter beizeiten sein Hab und Gut in Drogen umgesetzt und die wenigen Sachen, die nicht Muell waren, machten sich in dem kleinen Eckchen Laster richtig komisch aus.
Erst hat der GV geklingelt, keine Reaktion, dabei war der aeumungstermin natuerlich angekuendigt.
Dann haben wir den Generalschluessel probiert, ging nicht, weil der Schluessel von innen steckte.
Geklingelt, an die Tuer gebollert, laut gerufen, geklingelt, gebollert - keine Reaktion.
In mir kam die leise Befuerchtung auf, der Mieter liegt irgendwie weggetreten in der Wohnung.
Der GV hat sich schliesslich entschlossen, einen Schlosser zu rufen, um sich so Eintritt zu verschaffen. Kaum hatte er den Anruf getaetigt, drehte sich der Schluessel innen und ein Mieter stand in der Tuer, der behauptete, gar nichts gehoert zu haben.
Tja, Post hatte dieser in den letzten Wochen sicher auch nicht aufgemacht, denn er stopfte einen ganzen Packen davon zusammen mit ein paar Kleidungsstuecken in eine Sporttasche und ging grusslos von dannen.
Dabei hatte ich mir noch die Muehe gemacht, beim Sozialamt anzurufen, um dem Menschen im Zweifel eine Notunterkunft beschaffen zu koennen. Er wollte von nichts hoeren und ist seitdem, soweit ich weiss, obdachlos, also bei unserer Strassensozialarbeit gemeldet.
Damit eben auch kein pfaendbares Vermoegen. Jeder Cent, der in weitere Aktion gesteckt wuerde, waere rausgeschmissen. Der 30 Jahre lang vollstreckbare Titel ist in diesem Falle sehr wahrscheinlich auch nur nutzloses Papier ...
Insgesamt hat es ca. ein halbes Jahr bis zur Vollstreckung des Urteils in Abwesenheit (=Zwangsaeumung) gedauert, gekostet hat der Spass summa summarum ungefaehr 5000€, inklusive aller Mietrueckstaende, Rechtskosten, Lagerhaltung der Moebel etc.
Wobei ich das mit der Lagerhaltung der Moebel noch am unwitzigsten fand. Der Mieter hat die Moebel natuerlich nicht ausgeloest bzw. ausloesen koennen, deshalb wurde das Verwertbare zwangsversteigert und allein die Kosten der Zwangsversteigerung haben den Erloes ueberstiegen. Was selbstverstaendlich alles der Vermieter blechen musste. Haetten sie die Klamotten doch gleich entsorgt, das waere wesentlich billiger gewesen.
Der Gerichtsvollzieher ist mit einem riesigen Umzugslaster und drei oder vier Moebelpackern angerueckt, dabei hatte der Mieter beizeiten sein Hab und Gut in Drogen umgesetzt und die wenigen Sachen, die nicht Muell waren, machten sich in dem kleinen Eckchen Laster richtig komisch aus.
Erst hat der GV geklingelt, keine Reaktion, dabei war der aeumungstermin natuerlich angekuendigt.
Dann haben wir den Generalschluessel probiert, ging nicht, weil der Schluessel von innen steckte.
Geklingelt, an die Tuer gebollert, laut gerufen, geklingelt, gebollert - keine Reaktion.
In mir kam die leise Befuerchtung auf, der Mieter liegt irgendwie weggetreten in der Wohnung.
Der GV hat sich schliesslich entschlossen, einen Schlosser zu rufen, um sich so Eintritt zu verschaffen. Kaum hatte er den Anruf getaetigt, drehte sich der Schluessel innen und ein Mieter stand in der Tuer, der behauptete, gar nichts gehoert zu haben.
Tja, Post hatte dieser in den letzten Wochen sicher auch nicht aufgemacht, denn er stopfte einen ganzen Packen davon zusammen mit ein paar Kleidungsstuecken in eine Sporttasche und ging grusslos von dannen.
Dabei hatte ich mir noch die Muehe gemacht, beim Sozialamt anzurufen, um dem Menschen im Zweifel eine Notunterkunft beschaffen zu koennen. Er wollte von nichts hoeren und ist seitdem, soweit ich weiss, obdachlos, also bei unserer Strassensozialarbeit gemeldet.
Damit eben auch kein pfaendbares Vermoegen. Jeder Cent, der in weitere Aktion gesteckt wuerde, waere rausgeschmissen. Der 30 Jahre lang vollstreckbare Titel ist in diesem Falle sehr wahrscheinlich auch nur nutzloses Papier ...
Insgesamt hat es ca. ein halbes Jahr bis zur Vollstreckung des Urteils in Abwesenheit (=Zwangsaeumung) gedauert, gekostet hat der Spass summa summarum ungefaehr 5000€, inklusive aller Mietrueckstaende, Rechtskosten, Lagerhaltung der Moebel etc.
Wobei ich das mit der Lagerhaltung der Moebel noch am unwitzigsten fand. Der Mieter hat die Moebel natuerlich nicht ausgeloest bzw. ausloesen koennen, deshalb wurde das Verwertbare zwangsversteigert und allein die Kosten der Zwangsversteigerung haben den Erloes ueberstiegen. Was selbstverstaendlich alles der Vermieter blechen musste. Haetten sie die Klamotten doch gleich entsorgt, das waere wesentlich billiger gewesen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Geld
um
12:06
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Zuletzt bearbeitet am 13.07.2005 14:02
Tags für diesen Artikel: Pfändung, Zwangsräumung
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