Erst waren die Poller auf dem Parkplatz, rund um ein parkendes Auto verteilt, das mit einem freundlichen Zettel an der Windschutzscheibe verziert war. Das Auto fuhr also weg, damit ein Loch gebuddelt werden konnte, am nächsten Tag war es da.
Am Tag darauf auch. Am Tag darauf war es unversehens auf die Stichstrasse gerückt. Viele Leute und Autos der Städtischen Werke standen drum herum, aber man war freundlich bemüht, die umliegenden Bewohner mit ihren hinter dem Wanderloch geparkten Autos hinauszulassen, so sie denn wollten. Ich wollte nicht, noch nicht.
Am nächsten Tag, ein Freitag war's, hätte ich gewollt. Doch das Wanderloch war noch ein Stückchen weiter vom Parkplatz auf die Strasse gewandert. Ich fragte den mittags einzig verbliebenen Arbeiter im Wanderloch, ob es denn zum Wochenende hin offen bleiben würde, weil man ja wohl kaum noch daran vorbei käme. Er beschied mir lässig, da passe man locker durch und buddelte weiter.
Ich traute mich nicht, erstens war mir der verbliebene Platz zu schmal, zweitens mein Auto zu neu, zumal noch ein Variant mit der Schnauze den Weg schmälerte.
Also blieb ich am Wochenende zu Haus und genoss stattdessen eine kleine Krankheit.
Heute morgen nun sah ich, dass das Loch noch weiter auf die Strasse gewandert war, jetzt scheint es mir erst recht schwierig, mein Auto zwischen Wanderloch und Variant hindurchzuzwängen. Dabei gilt für mich langsam das Motto: ich will hier raus!
Achja, und mir scheint, der Mittelstand hat es nicht mehr nötig, sich um Aufträge zu kümmern und/oder Angebote abzugeben. Der Zaun zum bzw. am Nachbarhaus sollte verlängert werden, um keinen Trampelpfad zwischen Bushaltestelle mit noch nicht bebautem Brachland zu den anderen Häusern zu ermöglichen. Ausserdem müsste der Rasen neu eingesät werden. Ich schrieb vier Firmen an. Eine Firma meldete sich überhaupt nicht, eine rief an und fragte, in welcher Ausführung der Holzzaun ausfallen sollte (wir wollen den berühmten Maschendrahtzaun), die dritte lieferte ohne Rückfrage ein unpassendes Angebot, das metermässig nicht hinkommen kann und mit einer einzigen Firma kam es zu einer Begehung und einem anschliessenden Angebot, das recht zügig auf dem Tisch lag.
Ich fragte schriftlich bei der Firma mit dem unpassenden Angebot nach und bat um Nachbesserung. Erhielt einen Anruf, warum, erzählte, die Massangaben stimmten nicht, sie sollten doch mit der Vorgabe arbeiten. Darauhin ward nichts mehr von ihnen gehört. Nach zwei Wochen rief ich erneut an, erwischte einen Mitarbeiter, der von nichts wusste, aber versprach sich zu kümmern und zurückzurufen. Ratet, was passiert ist.
Ich rief eine fünfte Firma an, mit der wir schon zusammengearbeitet hatten und bat um ein Angebot, er versprach, alles auszumessen und sich zu kümmern. Das war vor zwei Wochen. Ratet, was passiert ist.

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