Leider nicht von Bewohnern des Hauses, sondern von gartenbesetzenden Jugendlichen in der Nacht von Samstag auf Sonntag.
Ich habe nichts mitbekommen, nur die unmittelbar dem Pavillon gegenueber schlafenden Mieter sind deswegen aufgewacht. Aber die Polizei haben sie auch nicht gerufen, sondern die Jugendlichen drei Stunden abfeieren lassen. Sehr freundlich.
Auch am naechsten Tag wurde ich nicht informiert, sondern erst gestern, von den Mietern mit dem defekten Heizkoerper, die mir das Ergebnis der naechtlichen Sause paesentierten: Pavillon zugemuellt, Rasen rundum mit Flaschen, Scherben, Kaugummi, Kippen zugemuellt. Verbunden war die Fuehrung mit der unschuldig vorgebrachten Frage, wer das denn jetzt wieder saubermachen wuerde? Argh!
Wegen der Scherben und anderer Nettigkeiten habe ich also
ganz freiwillig eine Stunde den Garten gesaeubert. Den Rest hat mir allerdings die durchaus haemische Bemerkung einer Dame aus dem Haus gegeben, die vorbeikam und mir zurief:
Na, da haben Sie ja mal ordentlich was zu tun!
Nur mit Muehe hat die friedliebende Natur in mir Oberhand behalten.
Ist es eigentlich so schwer, zum Telefonhoerer zu greifen und die Polizei zu bitten, die Ruhestoerung abzustellen?
Nun darf ich wieder einen dieser Briefe an die Hausgemeinschaft verfassen, die sowieso keine/r liest, oder wenn er/sie sie liest, den Inhalt weitgehend ignoriert.
Naechstes Wochenende werde ich den Pavillon im Auge behalten und hoffen, dass sich das nicht gleich als kostenlose Feierstaette mit anschliessender kostenfreier Saeuberung herumgesprochen hat.
Kommentare