Der aus Kurt Biedenkopf (CDU), Hermann Rappe (Ex-IG-Chemie-Chef) und Christine Bergmann (SPD) bestehende Ombudsrat hat die Regierung zu ersten Nachbesserungen bei der Arbeitsmarktreform aufgefordert:
U.a., weshalb ich das hier ueberhaupt schreibe, sollten Kommunen und Laender bei der Übernahme der Unterkunfts- und Heizungskosten dem Einzelfall mehr Raum bei der Beurteilung einaeumen.
Bisher wurden einfach entsprechende Formschreiben an jeden verschickt, auch wenn z.B. die Wohnungsgroesse oder die -kosten nur minimal ueber dem festgesetzten Betrag lagen, von einer Beruecksichtigung der persoenlichen Situation oder gar des Wohnungsmarktes einmal ganz zu schweigen.
Nun, ob sich tatsaechlich etwas aendert, bleibt abzuwarten.
Mittwoch, 29. Juni 2005
Ombudsrat fordert erste Nachbesserungen bei Hartz IV
Geschrieben von Martina Preuss
in Infos
um
11:12
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Zuletzt bearbeitet am 12.07.2005 14:51
Kaltakquise oder was?
Die Hausverwaltung bin ich. Wir brauchen keine neue.
Schon gar keine, die ihre Akquise ueber das Kontaktformular bei Online-Wohnungsanzeigen betreibt.
O Gott, noch dazu mit einer AOL-Adresse ...
Schon gar keine, die ihre Akquise ueber das Kontaktformular bei Online-Wohnungsanzeigen betreibt.
O Gott, noch dazu mit einer AOL-Adresse ...
Geschrieben von Martina Preuss
in In eigener Sache
um
09:33
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Zuletzt bearbeitet am 12.07.2005 14:47
40 Jahre in einer Wohnung
So lange koennen manche Menschen es an einem Ort aushalten. 
Obwohl das heute nicht ueblich ist, und auch arbeitstechnisch eine weitaeumige Flexibilitaet verlangt wird, koennen wir mit einem Mieter am 1. Juli ein solches Jubilaeum begehen.
Gestern habe ich einen Blumenstrauss mit Paesent geordert, was den Mieter hoffentlich ordentlich ueberraschen wird, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man immer genau weiss, wann der Einzug war und wie lange man schon dort wohnt.
Schade, dass wir das Paesent nicht persoenlich ueberreichen werden, das Gesicht haette ich gerne gesehen.
Obwohl das heute nicht ueblich ist, und auch arbeitstechnisch eine weitaeumige Flexibilitaet verlangt wird, koennen wir mit einem Mieter am 1. Juli ein solches Jubilaeum begehen.
Gestern habe ich einen Blumenstrauss mit Paesent geordert, was den Mieter hoffentlich ordentlich ueberraschen wird, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man immer genau weiss, wann der Einzug war und wie lange man schon dort wohnt.
Schade, dass wir das Paesent nicht persoenlich ueberreichen werden, das Gesicht haette ich gerne gesehen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
um
08:50
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Zuletzt bearbeitet am 12.07.2005 16:49
Dienstag, 28. Juni 2005
Das Wohnen ist teuer
Um uns arme Hausverwaltungen vor erbosten Mietern und Mieterinnen zu bewahren, hat die Ista ihrer letzten Heizkostenabrechnung fuer 2004 eine kleine Broschuere beigelegt, die den gebeutelten Verbraucher informieren soll.
Ich habe es ja schon mal geschrieben, manche werden sich bei der Abrechnung fuer 2004 wegen exorbitant gestiegener Heizkosten lang hinlegen.
Laut statistischem Bundesamt liegt der Verbrauchsindex fuer Gas seit 2001 z.B. auf konstant hohem Niveau, ca. 20 Prozent ueber dem normalen Verbraucherpreisindex. Strom ist etwas niedriger angesiedelt, aber auch ueber dem Normalbereich.
Die Kosten fuer Heizoel lagen dagegen die ganze Zeit sogar unter dem normalen Verbraucherpreisindex, im Februar 2004 ungefaehr 20 Prozent darunter. Im August bzw. September 2004 hat der Preisindex fuer Heizoel allerdings einen Warmstart hingelegt, der sich innerhalb kuerzester Zeit zu einem Niveau von 20 Prozent ueber dem Normalpreisindex aufschaukelte. Natuerlich puenktlich zur Heizperiode.
Was kann der Mieter / die Mieterin gegen einen hohen Heizkostenverbrauch tun?
- nur kurz, aber gruendlich stosslueften
- Heizkoerper nicht zustellen, zuhaengen, verkleiden etc.
- mein persoenlicher Zusatztipp: Heizkoerper staubfrei halten, da Staub auch eine Menge Waerme bindet, die nicht an die Raumluft abgegeben wird
- Heizkoerper entlueften (spaetestens dann, wenn es bollert, gluckert und sonstige Geaeusche abgesondert werden)
- statt baden lieber kurz duschen, dabei das Wasser nicht die ganze Zeit laufen lassen, sondern nur zum nassmachen und abduschen
- generell etwas weniger heizen und nur die Zimmer kuschelwarm erwaermen, wo man sich auch wirklich aufhaelt
- Tueren schliessen und andere aeume oder den Flur nicht mitheizen
Mehr Tipps dazu z.B. bei der Ista.
Ich habe es ja schon mal geschrieben, manche werden sich bei der Abrechnung fuer 2004 wegen exorbitant gestiegener Heizkosten lang hinlegen.
Laut statistischem Bundesamt liegt der Verbrauchsindex fuer Gas seit 2001 z.B. auf konstant hohem Niveau, ca. 20 Prozent ueber dem normalen Verbraucherpreisindex. Strom ist etwas niedriger angesiedelt, aber auch ueber dem Normalbereich.
Die Kosten fuer Heizoel lagen dagegen die ganze Zeit sogar unter dem normalen Verbraucherpreisindex, im Februar 2004 ungefaehr 20 Prozent darunter. Im August bzw. September 2004 hat der Preisindex fuer Heizoel allerdings einen Warmstart hingelegt, der sich innerhalb kuerzester Zeit zu einem Niveau von 20 Prozent ueber dem Normalpreisindex aufschaukelte. Natuerlich puenktlich zur Heizperiode.
Was kann der Mieter / die Mieterin gegen einen hohen Heizkostenverbrauch tun?
- nur kurz, aber gruendlich stosslueften
- Heizkoerper nicht zustellen, zuhaengen, verkleiden etc.
- mein persoenlicher Zusatztipp: Heizkoerper staubfrei halten, da Staub auch eine Menge Waerme bindet, die nicht an die Raumluft abgegeben wird
- Heizkoerper entlueften (spaetestens dann, wenn es bollert, gluckert und sonstige Geaeusche abgesondert werden)
- statt baden lieber kurz duschen, dabei das Wasser nicht die ganze Zeit laufen lassen, sondern nur zum nassmachen und abduschen
- generell etwas weniger heizen und nur die Zimmer kuschelwarm erwaermen, wo man sich auch wirklich aufhaelt
- Tueren schliessen und andere aeume oder den Flur nicht mitheizen
Mehr Tipps dazu z.B. bei der Ista.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
12:47
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Zuletzt bearbeitet am 28.09.2005 23:31
Aufgeben aufgegeben und Anzeige doch noch aufgegeben
Im zweiten, genauso langwierigen Anlauf hat es nun geklappt und die 2-Zi.-Wohnung in Kassel erscheint naechsten Samstag sowohl online als auch in der HNA.
Jetzt erinnere ich mich auch wieder, was beim Immowelt/HNA-Verbund nie geklappt hat: sie schaffen es dort einfach nicht, eine Rechnung zu kreieren.
Vielleicht nur bei denen, die sich als gewerbliche Anbieter registriert haben. Fuer meine drei Anzeigen pro Jahr lohnt sich das wohl kaum.
Tja, so muss ich jedesmal telefonisch nachfassen und die Rechnung nachfordern.
Koennte man auch einfacher haben, liebe Online-Experten bei der Immowelt.
Jetzt erinnere ich mich auch wieder, was beim Immowelt/HNA-Verbund nie geklappt hat: sie schaffen es dort einfach nicht, eine Rechnung zu kreieren.
Vielleicht nur bei denen, die sich als gewerbliche Anbieter registriert haben. Fuer meine drei Anzeigen pro Jahr lohnt sich das wohl kaum.
Tja, so muss ich jedesmal telefonisch nachfassen und die Rechnung nachfordern.
Koennte man auch einfacher haben, liebe Online-Experten bei der Immowelt.
Geschrieben von Martina Preuss
in Wohnungswechsel
um
11:08
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Zuletzt bearbeitet am 13.07.2005 08:55
Anzeige aufgeben aufgegeben
O Mann! Eine kombinierte Online-/Print-Anzeige in der HNA aufzugeben, das ist wahrhaftig nichts fuer Ungeduldige, die auch noch anderes zu tun haetten.
Erstens ist das muehsam, und zwar deshalb, weil bei jedem Schritt diese total ueberfluessige Hintergrundbeleuchtung neu geladen wird.
Zweitens ist das Schneckentempo, wenn unter Aufbietung aller verbliebenen Online-Geduld zwei laeppische Bilder hochgeladen werden muessen.
Und drittens finde ich es total daneben, wenn mir kurz vor Abschluss der Anzeigenaufnahme ein Service unavailable unter die virtuelle Nase gerieben wird und ich wieder von vorne anfangen kann!
Echt jetzt.
Erstens ist das muehsam, und zwar deshalb, weil bei jedem Schritt diese total ueberfluessige Hintergrundbeleuchtung neu geladen wird.
Zweitens ist das Schneckentempo, wenn unter Aufbietung aller verbliebenen Online-Geduld zwei laeppische Bilder hochgeladen werden muessen.
Und drittens finde ich es total daneben, wenn mir kurz vor Abschluss der Anzeigenaufnahme ein Service unavailable unter die virtuelle Nase gerieben wird und ich wieder von vorne anfangen kann!
Echt jetzt.
Geschrieben von Martina Preuss
in Wohnungswechsel
um
09:24
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Zuletzt bearbeitet am 28.09.2005 23:29
Montag, 27. Juni 2005
Ich wohne da wo du wohnst
Laut BFH jedenfalls hat ein Ehemann im allgemeinen seinen Wohnsitz dort, wo sich seine Familie befindet (BFH BstBL 85, 331).
Sollte der Herr allerdings verschollen sein, hat er seinen Wohnsitz bei der Ehefrau (FG Duesseldorf EFG 58, 144).
Iss klar, ne?
Sollte der Herr allerdings verschollen sein, hat er seinen Wohnsitz bei der Ehefrau (FG Duesseldorf EFG 58, 144).
Iss klar, ne?
Geschrieben von Martina Preuss
in Recht + Gesetz
um
09:53
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Zuletzt bearbeitet am 12.07.2005 15:23
Juchhu, ein Interessent
Das ist ja kaum zu glauben. Es hat sich nun tatsaechlich ein Interessent ueber Immobilienscout24 fuer die 2-Zimmer-Wohnung in Kassel gefunden.
Und ich war schon fast an der Erfolglosigkeit dieser Anzeige verzweifelt.
Und ich war schon fast an der Erfolglosigkeit dieser Anzeige verzweifelt.
Geschrieben von Martina Preuss
in Wohnungswechsel
um
08:06
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Zuletzt bearbeitet am 13.07.2005 08:54
Wenn der Anwalt zweimal klingelt
Die Kanzlei teilt mit, der ehemalige Mieter waere auch diesen Monat seiner Verpflichtung zur Zahlung einer Rate nachgekommen, mit der die Mietschulden abgetragen werden sollen.
Wundert mich nicht, schliesslich entgeht der Ex-Mieter nur so der drohenden Lohnpfaendung. Und wahrscheinlich einem Ansch... des Arbeitgebers, der darueber Bescheid weiss.
Toll. Warum es dafuer aber erst eines Anwaltes bedarf, der einem kostenaufwaendig im Genick sitzen bleiben muss, verstehe ich nicht.
Wundert mich nicht, schliesslich entgeht der Ex-Mieter nur so der drohenden Lohnpfaendung. Und wahrscheinlich einem Ansch... des Arbeitgebers, der darueber Bescheid weiss.
Toll. Warum es dafuer aber erst eines Anwaltes bedarf, der einem kostenaufwaendig im Genick sitzen bleiben muss, verstehe ich nicht.
Geschrieben von Martina Preuss
in Geld
um
07:50
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Zuletzt bearbeitet am 12.07.2005 15:12
Donnerstag, 23. Juni 2005
Zur Auflockerung ...
... gibt es heute ein paar Zahlen:
Ein Haus mit 11 Wohnungen, Erstbezug Juni 1997, also jetzt 8 Jahre von 33 verschiedenen Mietparteien bewohnt, was soviel heisst, dass der gesamte Mieterbestand inzwischen dreimal gewechselt hat.
Wobei zwei Mietparteien von Anfang an und immer noch dort wohnen, eine davon ist innerhalb des Hauses umgezogen.
Aktuell wohnen im Haus 2 Rentner (1 Ehepaar, 1 Single), 2 kinderlose Paare (1 verheiratet, 1 unverheiratet), 3 Familien mit Kindern, 2 Restfamilien mit Kindern, ein Single, eine Wohnung wird als Zweitwohnung genutzt.
Waehrend dieser acht Jahre haben 5 Mietparteien geheiratet, sind 5 Kinder zur Welt gekommen und nur eine Wohnung musste einmal zwangsgeaeumt werden.
Zwei grosse Hunde sind inzwischen mit ihren Besitzern verzogen, an Tieren gibt es momentan daher nur einen kleinen Taschenhund.
Einmal waere beinahe ein Feuer ausgebrochen (woraufhin Feuerloescher im Treppenhaus angebracht wurden), Fahraeder wurden aus dem Keller geklaut (wir schieben die Schuld inzwischen dem zwangsgeaeumten ehemaligen Mieter zu), zwei massive Rohrverstopfungen mussten beseitigt werden (wovon eine sich mit der Überflutung einer Kueche bemerkbar machte), ca. ein halbes Dutzend Wohnungsschluessel wurden verloren (weshalb es jetzt kein zentrales Schliesssystem mehr gibt), einmal haben sich zwei Mietparteien per SMS bedroht und einmal musste der Kammerjaeger eine Horde Wespen von einem Balkon jagen.
Jessir, in so einem Haus ist immer eine Menge los ...
Ein Haus mit 11 Wohnungen, Erstbezug Juni 1997, also jetzt 8 Jahre von 33 verschiedenen Mietparteien bewohnt, was soviel heisst, dass der gesamte Mieterbestand inzwischen dreimal gewechselt hat.
Wobei zwei Mietparteien von Anfang an und immer noch dort wohnen, eine davon ist innerhalb des Hauses umgezogen.
Aktuell wohnen im Haus 2 Rentner (1 Ehepaar, 1 Single), 2 kinderlose Paare (1 verheiratet, 1 unverheiratet), 3 Familien mit Kindern, 2 Restfamilien mit Kindern, ein Single, eine Wohnung wird als Zweitwohnung genutzt.
Waehrend dieser acht Jahre haben 5 Mietparteien geheiratet, sind 5 Kinder zur Welt gekommen und nur eine Wohnung musste einmal zwangsgeaeumt werden.
Zwei grosse Hunde sind inzwischen mit ihren Besitzern verzogen, an Tieren gibt es momentan daher nur einen kleinen Taschenhund.
Einmal waere beinahe ein Feuer ausgebrochen (woraufhin Feuerloescher im Treppenhaus angebracht wurden), Fahraeder wurden aus dem Keller geklaut (wir schieben die Schuld inzwischen dem zwangsgeaeumten ehemaligen Mieter zu), zwei massive Rohrverstopfungen mussten beseitigt werden (wovon eine sich mit der Überflutung einer Kueche bemerkbar machte), ca. ein halbes Dutzend Wohnungsschluessel wurden verloren (weshalb es jetzt kein zentrales Schliesssystem mehr gibt), einmal haben sich zwei Mietparteien per SMS bedroht und einmal musste der Kammerjaeger eine Horde Wespen von einem Balkon jagen.
Jessir, in so einem Haus ist immer eine Menge los ...
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
um
12:55
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Zuletzt bearbeitet am 12.07.2005 15:20
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