Was issn das? werden sich manche fragen. Auf einer Website wird das genau erklaert: das ist, wenn die Sterngucker nachts nicht mehr ungehindert in den Himmel gucken koennen, weil es so hell ringsum ist. Strassenbeleuchtung, Flutlichtanlagen, Autolichter, Hausbeleuchtung und nicht zu vergessen die Taschenlampenbeleuchtung der naechtlich gassigehenden Herrchen und Frauchen, die das Licht so arg verschmutzen, dass man nichts mehr sieht.
Also eigentlich will man ja auch gar nichts mehr sehen. Jedenfalls nichts beleuchtetes.
Aber ist verschmutztes Licht nicht sowieso dunkler als reines Licht? Oder verstehe ich das jetzt falsch?
Da sollte sich mal die EU drum kuemmern.

Unter Lichtverschmutzung ist die Aufhellung des nächtlichen Himmels gemeint durch SCHLECHT bgeschirmte Strassenlaternen, Skybeamer, oder durch die Anstrahlung von Gebäuden.
Es geht ja nicht nur um Hobbyastronomen. Nachtaktive Tiere und Insekten Leiden durchaus unter den Folgen der Himmelsaufhellung. Das Licht wird in der Atmosphäre kilometerweit gestreut und hellt den Himmel auch noch in der letzten Waldecke auf. In ganz(!!!) Deutschland und praktisch ganz Europa wird der Himmel nachts nicht mehr richtig dunkel. Einen stark aufgehellten Himmel kann man z.B an orange -oder weissleuchtende Wolken erkennen oder einfach an der Tatsache das man die Milchstrasse bei uns nicht mehr sieht
Es hat außerdem durchaus auch wirtschaftliche Gründe dieses Problem zu bewältigen. Gut abgeschirmte Laternen können mit schwächeren Birnen betrieben werden da kein Licht in den Himmel "verlorengeht"
Außerdem ist in Zeiten der Atomstromdiskussion und Kyoto Protokoll durchaus die Frage berechtigt wieso mancherorts die ganze Nacht ein 5KW Skybeamer sinnlos Energie verbrät oder Kirchtürme und Industriebegäude Nacht für Nacht angestrahlt werden müssen.
Es steht bei dieser Diskussion keineswegs zur Debatte die Strassenbeleuchtung abzuschalten, wohl aber endlich mal für eine richtige Abschirmung zu sorgen.